Top-Bauprojekte mit „Goldener Kelle“ ausgezeichnet. Die „Goldene Kelle“, die höchste Auszeichnung des Landes Niederösterreich für herausragende Baugestaltung, wurde in der Turbinenhalle des Atomkraftwerks Zwentendorf an die Preisträger überreicht. Die Verleihungen der Auszeichnungen nahmen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Baudirektor Walter Steinacker vor.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 09. Mai 2019 (09:11)
NLK Filzwieser
Das Pflege- und Betreuungszentrum Türnitz wurde ebenfalls mit der „Goldenen  Kelle“ ausgezeichnet

Beim Architekturwettbewerb um die „Goldene Kelle“ haben die Leserinnen und Leser des Magazins „GESTALTE(N)“ unter den nominierten Projekten ihre persönlichen Favoriten gewählt und damit die alljährlichen Preisträger gekürt.

Zu den diesjährigen sieben Gewinnerprojekten zählen ein adaptiertes Bauernhaus in Ladendorf, die bauliche Erweiterung des Weinguts Höllerer in Engabrunn und des Pflege- und Betreuungszentrums in Türnitz sowie vier Sanierungsprojekte in Parisdorf, Hollabrunn, Eichgraben und Krems.

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„Goldene Kelle“ für ein adaptiertes Bauernhaus in Ladendorf. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (Bildmitte) und NÖ Baudirektor Walter Steinacker (rechts im Bild) mit Eigentümer, Architekten und Gemeindevertreter 

„Unsere große Herausforderung in Niederösterreich ist es, die Balance zwischen Tradition und Innovation zu schaffen“, sagte Landeshauptfrau Mikl-Leitner im Gespräch mit den Moderatoren der Veranstaltung, Petra Eichlinger und Peter Madlberger. „Uns ist bewusst, dass wir die historischen Bauwerke und Kulturschätze erhalten und der nächsten Generation überliefern wollen. Es geht aber auch darum, etwas Neues im Bereich von Architektur und Baukultur zu schaffen“, meinte sie.

Die im Rahmen der Veranstaltung präsentierten Bauwerke seien ein Vorbild für jene Menschen, die auch ein Bauprojekt verwirklichen wollen. Die Pflege und Vermittlung baukultureller Werte sei Teil von Niederösterreichs kulturellen Selbstverständnisses.

Musikalisch umrahmt wurde die Preisverleihung von der Mostviertler Band „Deram“. Im Anschluss an die Festveranstaltung konnten die Gäste in geführten Besichtigungen einzigartige Einblicke in das historische Kraftwerk und das Innere des Reaktors nehmen.