"Großer ökonomischer Fußabdruck". Wirtschaftsforschungsinstitut Economica untersuchte Bedeutung von Raiffeisen Niederösterreich-Wien: Raiffeisen NÖ-Wien steht österreichweit für 18.900 Arbeitsplätze, die Steuerleistung im Jahr 2017 betrug 780 Millionen Euro.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 08. April 2019 (13:01)
Erwin Hameseder
zVg

„Ein Unternehmen wird an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen gemessen. Welchen Wert es aber für die Menschen in der Region schafft, sagen die Zahlen nicht aus“, erklärt Erwin Hameseder, Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien. Daher ließ die Unternehmensgruppe vom Wirtschaftsforschungsinstitut Economica bereits zum zweiten Mal ihren ökonomischen Fußabdruck berechnen – also die durch die Unternehmensgruppe direkt, indirekt und induziert generierte Wertschöpfung. „Das Ergebnis unterstreicht klar die Bedeutung von Raiffeisen NÖ-Wien vor allem für die Ostregion Österreichs“, so Hameseder.

Raiffeisen NÖ-Wien könnte ganz Mödling beschäftigen

Insgesamt steht Raiffeisen NÖ-Wien für die Schaffung und Absicherung von 18.900 Arbeitsplätzen in Österreich. Das sind fast so viele Arbeitsplätze wie die Stadt Mödling Einwohner hat. Davon können 7.570 Arbeitsplätze direkt Raiffeisen NÖ-Wien zugerechnet werden. Das entspricht der Anzahl der österreichweit in der Luftfahrt Beschäftigten (7.335).

Nachhaltige Vollzeit-Arbeitsplätze

Der ökonomische Fußabdruck bestätigt, dass Raiffeisen NÖ-Wien vor allem qualitativ hochwertige und nachhaltige Vollzeit-Arbeitsplätze schafft. Mit einem Anteil an Vollzeitäquivalent-Arbeitsplätzen von 92 Prozent liegt Raiffeisen NÖ-Wien weit über dem Österreich-Durchschnitt von knapp 76 Prozent“, betont Christian Helmenstein, Geschäftsführer des Economica Instituts für Wirtschaftsforschung. Auch entlang der Wertschöpfungskette ist der Vollzeit-Anteil mit 86 Prozent überdurchschnittlich.

Steuerleistung – mehr als die Grundsteuer aller Privathaushalte

Der gesamte fiskalische Beitrag von Raiffeisen NÖ-Wien beläuft sich im Jahr 2017 auf 780 Millionen Euro. Das ist mehr als die jährlichen Einnahmen aus der Grundsteuer oder der Kapitalertragssteuerleistung aller österreichischen Privathaushalte. Insgesamt 421 Millionen Euro davon, also mehr als die Hälfte des Gesamtaufkommens, entfallen auf lohnabhängige Steuern und Abgaben.

"Hoher gesamtwirtschaftlicher Stellenwert"

„Verantwortungsvolles Wirtschaften steht bei Raiffeisen seit jeher im Mittelpunkt“, betont Hameseder. Die gesamte Bruttowertschöpfungskette von Raiffeisen NÖ-Wien generiert österreichweit 1,9 Milliarden Euro.

  • Die Studie:
    Zur Berechnung des ökologischen Fußabdrucks wurden folgende Unternehmen bewertet: Raiffeisen-Holding NÖ-Wien reg.Gen.m.b.H., Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG, die niederösterreichischen Raiffeisenbanken sowie anteilsmäßig die wichtigsten Beteiligungen der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien (AGRANA Beteiligungs-AG, LEIPNIK-LUNDENBURGER INVEST Beteiligungs AG, NÖM AG, Raiffeisen Bank International AG, Raiffeisen Informatik, STRABAG SE, Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG, KURIER Zeitungsverlag und Druckerei GmbH, NÖ Pressehaus Druck- und Verlagsgesellschaft m.b.H.) Die Zahlen beziehen sich auf den laufenden Betrieb des Jahres 2017. 

Der Wertschöpfungsbericht ist unter www.raiffeisenholding.com/service als Download verfügbar.