ARA: Abfall ist mehr als Müll. ARA, Marktführer in der Abfallwirtschaft, stellt sich auf Herausforderungen ein und setzt auf Innovation.

Von Nina Wieneritsch. Erstellt am 19. Juni 2018 (01:25)
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Symbolbild

68,3 kg Papier sammelt jeder Niederösterreicher pro Jahr, dazu kommen ca. 25 kg Glas, etwa 17 kg Leichtverpackungen und 3,3 kg Metall – ergibt über 113 kg Müll, die gesammelt und entsorgt werden müssen.

Hier kommt die ARA (Altstoff Recycling Austria) ins Spiel, Marktführer der heimischen Abfallwirtschaft. „Viele Länder schauen auf unser System“, so ARA-Vorstand Werner Knausz. „Wir können rund 90 Prozent der getrennt gesammelten Verpackungen als Sekundärrohstoffe weiternutzen.“

Heute gehe es nicht mehr nur darum, Abfälle zu entsorgen, sondern Wertstoffe wieder in den Kreislauf zurückzuführen. Dies stehe auch mit dem von der EU geschnürten Kreislaufwirtschaftspaket in Zusammenhang – eine Herausforderung, der man sich künftig stellen müsse. „In allen Bereichen wird daher intensiv an Innovation gearbeitet“, erklärt ARA-Vorstand Christoph Scharff.

Die erfolgreiche Arbeit bestätige sich schon jetzt: „Die EU-Forderungen werden zum Großteil schon heute erfüllt“, so Aufsichtsratsvorsitzender Alfred Berger.