Betriebsansiedlungen: Niederösterreich im Top-Trio. Österreich verzeichnete im Vorjahr einen Rekord an Neuansiedlungen, allein in Niederösterreich waren es 29.

Erstellt am 22. Februar 2018 (12:48)
Erste Reaktion von Ministerin Schramböck: „Der Standort Österreich punktet bei ausländischen Konzernen vor allem mit Stabilität und Sicherheit.“  Wichtig seien auch die hohe Osteuropa-Kompetenz Österreichs sowie die Motivation der Mitarbeiter.
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Österreich war im Vorjahr als Wirtschaftsstandort für neue, ausländische Unternehmen attraktiv und im Bundesländer-Ranking belegte dabei Niederösterreich hinter dem klaren Spitzenreiter Wien und Salzburg den dritten Platz. Das geht aus der aktuellen Statistik der Betriebsansiedlungsgesellschaft ABA, die zum Wirtschaftsministerium von Ressortchefin Margarete Schramböck gehört, hervor. Niederösterreich verzeichnete demnach im vergangenen Jahr einen Anstieg von 20 auf 29 Ansiedlungen ausländischer Unternehmen.

Österreichweit wurde mit einem Anstieg um 7,8 Prozent mit 344 angesiedelten ausländischen Betrieben ein neuer Rekordwert im Vorjahr aufgestellt. Die Investitionssumme lag bei knapp 724 Millionen Euro. Damit wurden 2672 Arbeitsplätze (2016: 2622) geschaffen. Größter Investor war Deutschland mit 118 in Österreich angesiedelten Firmen.

Niederösterreich vor Kärnten

Im Bundesländervergleich liegt die Bundeshauptstadt Wien mit 157 Neuniederlassungen internationaler Unternehmen (2016: 155) deutlich voran. Noch vor Niederösterreich rangiert Salzburg mit 42 Betriebsansiedlungen (2016: 31).

In Niederösterreich stieg die Zahl von 20 auf 29. Hinter Niederösterreich folgen Kärnten (27 Neuansiedlungen), Tirol und die Steiermark (jeweils 26), Oberösterreich (23) sowie Vorarlberg (7) und Burgenland (5). Zwei Unternehmen haben Niederlassungen in mehreren Bundesländern geschaffen, wie aus der Statistik für das Vorjahr hervorgeht.

Erste Reaktion von Ministerin Schramböck: „Der Standort Österreich punktet bei ausländischen Konzernen vor allem mit Stabilität und Sicherheit.“  Wichtig seien auch die hohe Osteuropa-Kompetenz Österreichs sowie die Motivation der Mitarbeiter.