Auswirkungen des niedrigen Wasserspiegels auf NÖ

Erstellt am 18. August 2022 | 14:47
Lesezeit: 2 Min
Symbolbild Schiffahrt Cargo Schiff Wasserstand
Foto: agilard/shutterstock.com
Lange und heiße Trockenperioden sorgten für Niederwasser der Donau. Schlepper müssen leichter beladen werden
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In den letzten Wochen gab es immer wieder Berichte, wie der Niederwasserspiegel der Donau, der laut viaDonau typisch für die Monate Oktober bzw. November sowie Dezember und Jänner ist, die Schifffahrt bereits im Sommer erheblich eingeschränkt hat. In den Herbst- bzw. Wintermonate gibt es deswegen einen so niedrigen Wasserspiegel, da es zu dieser Zeit nur wenig Niederschläge gibt und auch das Schmelzwasser der Gletscher ausbleibt.

Doch dieses Jahr waren bereits im Juli Kreuzfahrten zwischen Passau und Regensburg nicht mehr möglich und auch Frachtschiffe waren gezwungen mit weniger Ladung zu fahren. Schuld daran war der niedrige Wasserstand der Donau. Am 21. Juli 2022 gab es zwischen Straubig und Vilshofen (Bayern) sogar einen „Pegel-Tief-Rekord“, der Wasserstand betrug nämlich nur mehr 2,23 Meter. Der durchschnittliche Pegel für diese Region liegt jedoch bei 3,80 Meter.

Doch Niederösterreich ist laut viaDonau nicht so stark betroffen wie Deutschland, speziell auch die Wachau. Die Schifffahrt sei nach wie vor aufrecht, nur die Schlepper müssen etwas leichter beladen werden. Die drei Alpenflüsse Inn, Enns und Traun, welche die wichtigsten Wasserlieferanten der Donau darstellen, sorgen weiterhin für genügend Wasser, weshalb auch in näherer Zukunft keine Probleme mit Niederwasser auftreten sollten. Dennoch sei laut viaDonau eine weitere Abnahme des Wasserspiegels nicht auszuschließen.