Semmering-Basistunnel: Vier Einwendungen im NÖ Wasser-Verfahren. Zu den bisherigen drei Einwendungen im wasserrechtliche Verfahren des Landes Niederösterreich in Sachen Semmering-Basistunnel (SBT) neu ist am Donnerstag auf dem Postweg noch eine vierte dazugekommen.

Erstellt am 25. August 2011 (14:40)
Neben der Bürgerinitiative BISS (Bürger-Initiative-Semmering-Schlaglstraße), dem Kärntner Stromanbieter Kelag und der Naturschutzorganisation "Alliance For Nature" (AFN) habe auch noch ein Anrainer eine Stellungnahme eingereicht, hieß es in der Abteilung für Umweltrecht im Amt der Landesregierung.

Die Einwände des Nachbarn betreffen wie in den anderen Fällen ebenfalls das Thema Wasser. Der Mann befürchte durch die prognostizierten Wasserausleitungen u.a. ein Absinken des Bergwasserspiegels und die Umleitung von Grundwasser und Quellen, wurde mitgeteilt. Er fordere eine Abänderung des Projekts durch die Vorschreibung von zusätzlichen Auflagen, um die Ressource Wasser zu sichern.

Die vier Stellungnahmen würden nun an die Sachverständigen weitergeleitet und von diesen einer inhaltlichen Prüfung unterzogen. Bis zur mündlichen Verhandlung in Gloggnitz (Bezirk Neunkirchen) am 17. Oktober werden die Experten dann Gutachten verfassen, die aber nicht zuvor öffentlich aufgelegt werden. Sofern nach der Verhandlung der "Sachverhalt hinreichend geklärt ist", könne man dann an eine Bescheiderlassung denken.