Sparkurs trägt Früchte. Im Vorjahr konnte der Flughafen Umsatz und Gewinn steigern. Zudem kommt Skylink nicht ganz so teuer wie erwartet.

Von Gerti Süss. Erstellt am 04. März 2014 (15:00)
APA/GEORG HOCHMUTH
Flughafenvorstand Günther Ofner.
Von Gerti Süss

Trotz des harten Winters Anfang 2013 und eines leichten Passagierrückgangs konnte der Flughafen Wien-Schwechat 2013 Umsatz und Gewinn steigern. Die Umsatzerlöse stiegen um 2,4 Prozent auf 622 Millionen Euro, das Nettoergebnis nach Steuern kletterte von 71,9 auf 73,3 Millionen Euro.

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Grund dafür war der Sparkurs, der seit 2010 mit rund 60 Millionen Euro zu Buche schlägt. „Der größte Teil der Einsparungen ist nachhaltig“, sagt dazu Vorstand Günther Ofner und erklärt auch, dass die Kosten für den Terminal 3 (Skylink) wegen genehmigter Schadenersatzansprüche nicht so hoch ausfallen wie ursprünglich angenommen: „Aus heutiger Sicht werden die Kosten eher bei 725 als bei 830 Millionen Euro liegen.“

„Wir haben vom Skylink gelernt“

Heuer will man am Flughafen rund 110 Millionen Euro investieren – gilt es doch, das Areal in den nächsten fünf Jahren zur „Airportcity“ auszubauen. Konkret bedeutet das: Neben dem Bahnhof, der bis 2015 fertig sein soll, sollen sich am Flughafen-Areal ein weiteres Hotel, zusätzliche Büros, ein Fitnesscenter sowie eine große Autowerkstatt ansiedeln. „Dadurch erhoffen wir uns weitere Umsatzzuwächse in den Bereichen Immobilien, Shopping und Gastro“, erklärt Vorstand Julian Jäger.

Bei den Passagieren erwartet der Vorstand heuer ein Plus von ein bis drei Prozent. Das soll mit Aufstockungen sowie neuen Destinationen und Fluglinien, etwa Air China, erreicht werden.

Bei der geplanten Sanierung des Terminal 2 will man nichts überstürzen: „Wir haben vom Skylink gelernt. Und derzeit können wir die Kapazitäten noch gut bewältigen“, so Jäger.