SPNÖ: Pendlerhilfe an Individualeinkommen orientieren. Der niederösterreichische Landtag wird am Donnerstag in seiner ersten Sitzung im Herbst über die NÖ Pendlerhilfe diskutieren.

Erstellt am 02. Oktober 2012 (15:54)
Dass die Förderung vom Familieneinkommen abhängt, sieht die SPNÖ als ungerecht, weil dadurch auch viele Klein-und Mittelverdiener aus dem Bezieherkreis herausfallen würden. Pendeln sei kein Familienaufwand, sondern eine individuelle Belastung für jeden Arbeitnehmer, so Klubobmann Günther Leichtfried in einer Aussendung am Dienstag.

Die Sozialdemokraten fordern daher ein Modell, demzufolge jedem Pendler bis zu einem Brutto-Monatseinkommen von 3.000 Euro eine Jahreskarte eines öffentlichen Verkehrsmittels (reduziert um die Bundes-Pendlerpauschale) als Pendlerhilfe zur Verfügung gestellt wird. Gibt es keine öffentlichen bzw. auch zumutbaren Verbindungen, so soll die Leistung zehn Cent pro gefahrenen Kilometer bis zu maximal 30.000 Jahreskilometern umfassen. Dies entspricht einer Höchstsumme von 3.000 Euro Pendlerhilfe pro Jahr.