Spritpreisdatenbank erst nächste Woche online. Die Inbetriebnahme der Spritpreisdatenbank wird noch bis nächste Woche dauern. Das teilte die Energie-Regulierungsbehörde E-Control am Mittwoch mit. Wie sich die Erhöhung der Kapazitäten auf die Kosten für die Homepage auswirkt, sei noch offen, sagte Johannes Mayer von der E-Control zur APA. Weiters sei noch unklar, ob Hardware zugekauft wird oder nur die Geschwindigkeit der Software erhöht wird.

Erstellt am 17. August 2011 (15:37)

Die Inbetriebnahme der Spritpreisdatenbank wird noch bis nächste Woche dauern. Das teilte die Energie-Regulierungsbehörde E-Control am Mittwoch mit. Wie sich die Erhöhung der Kapazitäten auf die Kosten für die Homepage auswirkt, sei noch offen, sagte Johannes Mayer von der E-Control zur APA. Weiters sei noch unklar, ob Hardware zugekauft wird oder nur die Geschwindigkeit der Software erhöht wird.

Seit Dienstag ist der Spritpreisrechner trotz angekündigter Veröffentlichung nicht erreichbar. Die Kapazitäten von 1.000 Zugriffen pro Sekunde waren konstant überlastet, laut E-Control soll es bis zu 5.000 Zugriffen pro Sekunde gegeben haben.

Die ursprünglichen Kapazitäten des Spritpreisrechners hätten sich an einer durchschnittlichen Belastung orientiert, wie sie bei den Online-Angeboten von ÖAMTC und ARBÖ auftritt. Das Angebot von E-Control und Wirtschaftsministerium habe diese Nachfrage jedoch deutlich überstiegen.

Wirtschaftsminister Mitterlehner äußerte sein Bedauern, dass es bei der Freischaltung des Spritpreisrechners Probleme gab. Die zahlreichen Anfragen würden aber bestätigen, dass Bedarf besteht.

Der ÖAMTC-Experte Martin Grasslober fand Lob für den Preisrechner: Dass es erstmals eine zentrale Datenbank und eine gesetzliche Verpflichtung zur Preismeldung gebe, sei "sicherlich eine gute Sache".

Schelte für die Ministeriumsoffensive zur Preistransparenz setzte es von der Opposition: In Aussendungen nannten der FPÖ-Landtagsabgeordnete Königsberger den Spritpreisrechner "eine Verhöhnung der Autofahrer", der steirische BZÖ-Chef Grosz eine "einzige technische Peinlichkeit".