Niederösterreich will Gäste aus dem Ausland zurück.  Dank Influencern und Radtouren sollen mehr Touristen aus Nachbarstaaten kommen.

Von Maria Prchal. Erstellt am 16. Juni 2021 (05:10)
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Social Media Stars aus den Nachbarländern bewarben Niederösterreich bei einem Bewerb. Gewonnen haben Ramóna und Dániel aus Ungarn. Tourismuslandesrat Jochen Danninger (ÖVP) sowie Stefan Bauer von der Niederösterreich Werbung gratulierten.
NLK/Burchhart, NLK/Burchhart

70 Prozent der Nächtigungen vergangenen Sommer waren auf einheimische Gäste zurückzuführen. Das wollen die Niederösterreich Werbung und das Land ändern. Startschuss dafür bildete einerseits ein Besuch von Tourismuslandesrat Jochen Danninger (ÖVP) und Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, in Bratislava. Andererseits eine Influencer-Kampagne.

Bei „Beat the Challenge“ hat sich das Land sechs Tage lang acht Influencer aus Deutschland, der Slowakei, Tschechien und Ungarn als Markenbotschafter ins Boot geholt. Sie waren im ganzen Bundesland unterwegs und traten bei sechs Bewerben gegeneinander an. So mussten sie zweimal den Lunzer See im Mostviertel überqueren, gingen auf eine Schnitzeljagd am Donauradweg, suchten die schönsten „Geschichten aus dem Wienerwald“, jagten den besten Postkarten-Motiven in den Wiener Alpen nach, ermittelten bei einem „Wine and Crime“-Erlebnis im Weinviertler Weinkeller und bestritten eine Schlüsseljagd auf einem Parcours beim Waldviertler Stausee Dobra.

Gewonnen hat das Team aus Ungarn mit Ramóna (@kovirami_fit) und Dániel (@danielnagy_mtb), die von Tourismuslandesrat Jochen Danninger ausgezeichnet wurden.

Niederösterreich als Top-Raddestination

Dessen erste Auslandsreise ging allerdings in die Slowakei, wo er Niederösterreich besonders als Raddestination bewarb. Mit Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, präsentierte er die 40 neuen Packages für Radlfans. Beide wollen damit Niederösterreich als Europas Topdestination im Radtourismus positionieren.

Die Slowakei zählt neben Deutschland, Tschechien und Ungarn zu den wichtigsten Quellmärkten für das Land.