Wo lang und wo kurz gependelt wird. Rechercheplattform Addendum hat Pendlerzeiten und -wege in NÖ ausgewertet.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 10. Dezember 2019 (01:56)
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Knapp 77 Kilometer müssen die Erwerbspendler aus Rabensburg (Bezirk Mistelbach) durchschnittlich zurücklegen, um in die Arbeit zu kommen. Dafür wenden sie rund 67 Minuten auf – für den einfachen Weg. Auf Platz zwei in dieser Statistik liegt Drösing (Bezirk Gänserndorf) mit 52 Kilometern Weg und 57 Minuten Anfahrtszeit. Am kürzesten pendeln die Erwerbspendler aus Wiener Neudorf – rund 18 Kilometer in 18 Minuten. Diese Daten hat die Rechercheplattform Addendum jetzt bundesweit aufbereitet – auch für alle NÖ-Gemeinden.

Die wichtigsten Verflechtungen gibt es von NÖ-Gemeinden – wenig überraschend – mit Wien. Gemeinden wie Klosterneuburg, Schwechat und Mödling haben die meisten Erwerbspendler, die nach Wien pendeln. In Klosterneuburg sind das 6.680 Personen.

Aus der Landeshauptstadt St. Pölten pendeln prozentuell die wenigsten Erwerbstätigen aus – der Anteil der Binnenpendler, die sich nur in der Gemeinde bewegen, liegt bei 65 Prozent. Am höchsten ist die Auspendlerquote mit 94 Prozent in Golling an der Erlauf (Bezirk Melk).

Der Pendlerindex ist mit einem Wert von 590 in Schwadorf (Bezirk Bruck/Leitha) am höchsten. Dieser zeigt an, auf wie viele Erwerbstätige am Wohnort wie viele Beschäftigte am Arbeitsort kommen – im Fall von Schwadorf sind es rund 5,9.

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