Tata doch nicht an Saab interessiert. Der indische Autokonzern Tata ist doch nicht am insolventen schwedischen Autobauer Saab interessiert. "Wir bieten nicht für Saab", sagte Tata-Chef Ratan Tata am Dienstag am Rande des Genfer Autosalons. Tata reagierte damit auf den Bericht einer indischen Zeitung, seine Firma wolle 350 Millionen Dollar (266 Mio. Euro) für Saab bieten.

Erstellt am 06. März 2012 (15:45)

Der indische Autokonzern Tata ist doch nicht am insolventen schwedischen Autobauer Saab interessiert. "Wir bieten nicht für Saab", sagte Tata-Chef Ratan Tata am Dienstag am Rande des Genfer Autosalons. Tata reagierte damit auf den Bericht einer indischen Zeitung, seine Firma wolle 350 Millionen Dollar (266 Mio. Euro) für Saab bieten.

Tata hatte Jaguar und Land Rover 2008 dem US-Autobauer Ford abgekauft. Der indische Konzern zahlte dafür 2,3 Mrd. Dollar. Selbst produziert Tata unter anderem den Kleinwagen Nano, nach Unternehmensangaben das billigste Auto der Welt. In Genf stellte Tata sein Elektroauto Megapixel vor.

Für Saab gibt es nach Angaben des Insolvenzverwalters Hans Bergqvist mehrere Übernahmeangebote. Bergqvist hatte allerdings Anfang Februar keine Namen genannt. Sein Ziel ist es, Saab komplett zu verkaufen.