UIAG: Gewinnabschöpfung in Causa Libro vom Tisch. Weil die Staatsanwaltschaft auf Rechtsmittel gegen das "Libro-Urteil" vom 21. Juni 2011 verzichtet hat, sind die Urteile in bestimmten Punkten rechtskräftig.

Erstellt am 04. Juli 2012 (13:25)
Das teilte die börsenotierte Beteiligungsgesellschaft Unternehmens Invest AG (UIAG) am Mittwoch ad hoc mit und bezog sich dabei auf Informationen des Landesgerichts Wiener Neustadt. Damit stehe auch fest, dass es bei der UIAG zu keiner Abschöpfung des Gewinns mehr kommen könne.

Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt hatte beantragt, bei der UIAG jenen Gewinn abzuschöpfen, den diese aus dem Verkauf eines Aktienpakets an einen strategischen Investor erwirtschaftet hatte. Die beantragte Summe belief sich auf knapp 20 Mio. Euro. Da eine solche Abschöpfung nun ausgeschlossen sei, sei auch eine Einbehaltung von Gewinnen zur Risikovorsorge nicht mehr notwendig, heißt es in der heutigen Aussendung.