Ausbau der Ostumfahrung und im Waldviertel. In Wiener Neustadt wurde UVP für Ostumfahrung Teil 2 gestartet. Gebaut wird auch im Waldviertel.

Von Hannes Ramharter und Anita Kiefer. Erstellt am 20. September 2016 (06:06)
NOEN, NLK/Pfeiffer
Für das Waldviertel kündigte Erwin Pröll mit Landesmandatar Franz Mold, Zwettls Bürgermeister Herbert Prinz und Straßenbaudirektor Josef Decker einen Straßenausbau an.

Der Umfahrungs-Ring um Wiener Neustadt soll bis 2022 fertig sein. Da soll der zweite Teil der Ostumfahrung (die fünf Kilometer lange Verbindung von B60 zur S4) für den Verkehr freigegeben werden. Jetzt wurde die dafür notwendige Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) gestartet.

Angesprochen auf Kritik am Projekt betonte VP-Landeshauptmann Erwin Pröll vergangene Woche vor Journalisten: „Das Projekt als solches wird umgesetzt.“ Insgesamt werden hier 32 Millionen Euro investiert. Die UVP soll bis 2018 abgeschlossen sein. Baubeginn laut Plan ist 2020.

Der gesamte Umfahrungsring in Wiener Neustadt besteht aus der A2 Südautobahn im Westen, der S4 Mattersburger Schnellstraße im Süden, der B21 Nordspange im Norden und dem bereits fertiggestellten ersten Teil der Ostumfahrung.

Waldviertel soll besser angebunden werden

Weitere große NÖ Verkehrsprojekte werden aktuell im Waldviertel umgesetzt. Denn auch das Waldviertel soll durch eine Investition von 140 Millionen Euro bis 2020 besser an die Zentralräume angebunden werden.

Forciert werden dafür die Hauptachsen Stockerau-Horn-Gmünd sowie Gmünd/Waidhofen-Vitis-Krems. Derzeit im Bau ist unter anderem die Umfahrung Zwettl, die bereits Mitte nächsten Jahres fertiggestellt sein wird und eine Länge von zehn Kilometern aufweist.