Verwirrung um neue Zone. Kritik an Bodenmarkierungen / Wer mit dem Auto in die Mariahilferstraße will, sollte sich vorsehen.

Erstellt am 19. August 2013 (12:10)
NOEN, CHRISTIAN F?RTHNER/PID STADT W (APA)
Die neuen Bodenlinienmarkierungen auf der größten Einkaufsstraße Österreichs sorgen bei den Autofahrern für Verwirrung. Foto: APA APA14155656-2 - 15082013 - WIEN - ?STERREICH: ZU APA 0086 CI - In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 15. August 2013, wurde mit der Einf?rbung des Busstreifens auf der Mariahilfer Stra§e begonnen. Auf diesem rot kolorierten Fahrbahnabschnitt wird ab Freitagfr?h, 16. August 2013, der 13A durch die neue Fu§g?ngerzone fahren. Die optische Abgrenzung soll Konfliktsituationen mit Passanten vermeiden helfen. +++ WIR WEISEN AUSDR?CKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GR?NDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEF?HRTEN ZWECK ERFOLGEN DARF - VOLLST?NDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND +++ APA-FOTO: CHRISTIAN F?RTHNER/PID STADT WIEN

Die von der rot-grünen Wiener Stadtregierung ohne Bürgerbefragung durchgepeitschte Verkehrsberuhigung der inneren Mariahilferstraße sorgt nach dem Start am Freitag weiter für heftige Debatten.

Bei Autofahrern sorgen bislang unübliche Bodenmarkierungen für Verwirrung, die bereits erste Anzeigen nach sich zogen. Der ÖAMTC sieht darin eine „Falle“ und hat deswegen ein Musterverfahren dagegen angekündigt.

Optische wie Abstellplatz

Innerhalb der Begegnungszone wurden nämlich um die bisherige Pflasterung für Parkplätze weiße Bodenmarkierungen angebracht. Optisch wirkt die weiße Umrandung wie die Markierung eines Abstellplatzes für Autos, auf dem das Parken zulässig ist, so ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer.

Allerdings würden die Linien keine Parkplätze kennzeichnen, sondern den Fahrbahnrand anzeigen. Zudem findet man am äußeren Rand der vermeintlichen Parkmarkierung einen gelben Strich. Dadurch wird wiederum ein Halte- und Parkverbot auf dem Rest der Fahrbahn gekennzeichnet.