Positiver Blick in die Zukunft. Vorstandsvorsitzender Rainer Kuhnle blickt auf gutes Geschäftsjahr zurück. Mit einer Insolvenzwelle rechnet er 2021 nicht.

Von Daniel Lohninger. Erstellt am 05. Mai 2021 (05:34)
Volksbank-Vorstandsdirektor Rainer Kuhnle blickt zuversichtlich in die wirtschaftliche Zukunft.
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Mit dem Projekt „Hausbank der Zukunft“ setzte die Volksbank Niederösterreich ab 2018 auf die Trennung von Beratung und Service. Eine Entscheidung, die sich in der Corona-Krise bezahlt gemacht hat, betont Vorstandsvorsitzender Rainer Kuhnle anlässlich der Präsentation der Jahresbilanz: „Das war 2020 ein klarer Wettbewerbsvorteil.“ Dementsprechend positiv ist die Entwicklung der Geschäftstätigkeit: Die Bilanzsumme stieg um 0,7 Prozent auf 3,54 Milliarden Euro, die Eigenkapitalquote auf 13,4 Prozent und das Kundenkreditvolumen um 0,99 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro.

Das Kundenverhalten habe sich durch Corona nachhaltig verändert, ist Kuhnle überzeugt. Die meisten Kunden nutzen nun die digitalen Angebote, die Beratung habe an Stellenwert gewonnen. Mit einer großen Insolvenzwelle rechnet Kuhnle zumindest in NÖ nicht. Der heimische Tourismus – und damit auch die Gastronomie – werde durch den Trend zum Urlaub in der Heimat profitieren, der Industrie, dem Baugewerbe und dem Handwerk gehe es gut.