140 Millionen Euro für Straßenbauprojekte bis 2020. Für Straßenbauprojekte im Waldviertel (NÖN.at berichtet laufend) werden 140 Millionen Euro bis 2020 investiert. Zu den Vorhaben zählt u.a. die Umfahrung Zwettl, die 2017 fertiggestellt werden soll. Diese soll die Fahrzeit auf der Strecke Gmünd bzw. Weitra - Krems - St. Pölten um bis zu 15 Minuten verkürzen, berichtete der Landespressedienst am Mittwoch.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 14. September 2016 (14:07)
APA (Fohringer)
Symbolbild

Für jedes Jahr habe man sich ein Bauprojekt pro Achse vorgenommen, erklärte Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) bei einer Pressekonferenz in Zwettl. Auf der Achse Wien - Stockerau - Horn - Gmünd stehen für heuer die Niveaufreimachung Horn-West und der dreispurige Ausbau Ziersdorf Süd auf dem Programm. Ein dreispuriger Ausbau ist 2017 in Fürwald (Gemeinde Brunn an der Wild), 2018 in Groß Burgstall (Gemeinde St. Bernhard), 2019 in Heldenberg und 2020 in Baumgarten (Gemeinde Großweikerdorf) geplant.

Umfahrung: "Bessere Lebensqualität für Bürger im Zentrum"

Auf der Achse Krems - Zwettl - Vitis soll 2017 die Umfahrung Zwettl fertiggestellt werden, 2018 ist ein dreispuriger Ausbau von Gneixendorf nach Stratzing und 2019 von Stratzing nach Droß geplant. 2020 soll die Umfahrung Großglobnitz - Kleinpoppen umgesetzt werden. Dazu komme der für beide Achsen relevante sechsspurige Ausbau des Knoten Stockerau - Stockerau Ost durch die Asfinag.

In den vergangenen 20 Jahren standen zwei Achsen im Fokus: Wien - Stockerau - Horn - Gmünd (B4/B2) und Krems - Zwettl - Vitis (B37/B38/B36). In diese wurden laut Pröll insgesamt 160 Millionen Euro investiert. "Nach St. Pölten konnten wir die Fahrtzeit um 40 Minuten und nach Wien um 30 Minuten verringern", sagte der Landeshauptmann.

Durch die Inbetriebnahme der Umfahrung Zwettl werde man 50 Prozent des Verkehrs aus der Stadt hinausbekommen, stellte Pröll in Aussicht. Bürgermeister Herbert Prinz (ÖVP) sprach von einer "besseren verkehrlichen Anbindung an die Zentralräume" und einer "besseren Lebensqualität für die Bürger im Zentrum" durch die Inbetriebnahme der Umfahrung Zwettl 2017. Eine Teilstrecke der rund zehn Kilometer langen Umfahrung könne bereits heuer asphaltiert werden, sagte NÖ Straßenbaudirektor Josef Decker.