Entscheidungsgrundlagen in Arbeit. Die Idee einer Waldviertelautobahn ist einen Schritt weiter: Der Regionalverband Waldviertel wurde damit beauftragt, Entscheidungsgrundlagen zu erarbeiten, teilten die Landesräte Ludwig Schleritzko (ÖVP) und Maurice Androsch (SPÖ) in einer Aussendung am Samstag mit.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 16. September 2017 (12:57)
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Wird es doch noch etwas mit einer Autobahn im Waldviertel?

"Die Entscheidung, ob und wo eine höherrangige Straße durch das Waldviertel führen soll, muss aus der Region selbst kommen", sagte Schleritzko.

Die Erarbeitung der Grundlagen sei ein erster wichtiger Schritt, um einen möglichst breiten Konsens zu erzielen. In die Überlegungen werden Themen wie aktuelle Verkehrszahlen sowie Standortpotenzial im Bereich Wirtschaft und Tourismus ebenso einbezogen wie ökologisch sensible Bereiche.

Das Land stelle die finanziellen Mittel zur Verfügung

Die Vorsitzenden des Regionalverbandes, Androsch und der Horner Bürgermeister Jürgen Maier (ÖVP), sprachen am Samstag von einem wichtigen Impuls im Hinblick auf die Meinungsfindung in der Region.

Das Land stelle die finanziellen Mittel zur Verfügung, um eine Studie in Auftrag geben zu können. Nun gelte es, rasch eine Plattform ins Leben zu rufen und die Arbeit aufzunehmen.

Diskussionsprozess wurde angestoßen

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hatte sich im Frühjahr dafür ausgesprochen, einen Diskussionsprozess anzustoßen. Am 22. Juni forderte der niederösterreichische Landtag die Landesregierung in einer Resolution auf, gemeinsam mit dem Regionalverband Waldviertel eine Plattform zur Bearbeitung der Fragestellung einer höherrangigen Straßenverbindung zu entwickeln.