Waldviertelbahn: Gemeinde kaufte den Bahnhof Weitra. Der Bahnhof Weitra wechselt den Besitzer. „Das gesamte Bahnhofsareal inklusive Bahnhofsgebäude, Nebengebäude und aller Teilflächen ist an die Stadtgemeinde Weitra verkauft.

Erstellt am 03. Juli 2013 (11:13)
NOEN, NÖVOG/Luger
Das Bahnhofsgebäude in Weitra ist an die Gemeinde verkauft und wird einer sinnvollen Nachnutzung zugeführt. Verkehrslandesrat Karl Wilfing, Weitras Bürgermeister Raimund Fuchs und NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard Stindl freuen sich über die neue Zukunft des Areals. Foto: NÖVOG/Luger
„Das Gelände wird zukünftig für den Bauhof der Gemeinde und als Parkfläche genutzt", hielt Verkehrslandesrat Karl Wilfing beim Lokalaugenschein am Bahnhof mit NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl und Bürgermeister Raimund Fuchs fest. „Das Bahnhofsnebengebäude ist für die Bühne Weitra ideal zur Lagerung der Bühnenanlage und der gesamten Infrastruktur. Damit ist eine regional sinnvolle Nachnutzung des Areals gewährleistet.“

Bühne Weitra kann Requisiten lagern

Wilfing führte weiter aus: „Das verkaufte Areal hat eine Fläche von rund 5.200 m². Davon wird ein Teil der Fläche bereits vom Bauhof der Gemeinde genutzt. Des Weiteren gibt es am Bahnhof endlich die Möglichkeit für die Bühne Weitra zur langfristigen Lagerung ihrer Requisiten.“

Für die Bewirtschaftung der Fläche gibt es bereits konkrete Pläne, wie Weitras Bürgermeister Raimund Fuchs betonte. Der Bauhof der Gemeinde gewinnt neue Lagermöglichkeiten und einer zukünftigen Erweiterung steht somit nichts im Wege. „Wir generieren durch den Ankauf der Fläche auch zusätzliche Parkplätze, die wir bei Großveranstaltungen in der Stadt gut gebrauchen können. Für das Bahnhofsgebäude selbst haben wir auch schon einen Projektvorschlag, der allerdings noch in den Kinderschuhen steckt“, so Fuchs.

Stindl erklärte das NÖVOG-Verwertungskonzept

„Ende 2010 hat die NÖVOG von den ÖBB auch 220 Immobilien mit einer Gesamtgrundfläche von 9,5 Mio. m² übernommen. Das Verwertungskonzept sieht vor, dass nicht für den Betrieb notwendige Liegenschaften in Abstimmung mit den Gemeinden zum Verkauf angeboten und so regional sinnvoll genutzt werden“, erklärt NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard Stindl. Die Ausschreibung der Immobilien erfolgt über die Amtstafeln der jeweiligen Gemeinden, woraufhin sich Interessenten bei der NÖVOG melden können.