Weiter umfangreiche Verkehrsbehinderungen. Infolge des Hochwassers und damit einhergehender Vermurungen ist es am Donnerstag in unserem Bundesland, aber auch in Oberösterreich weiter zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen gekommen.

Erstellt am 06. Juni 2013 (12:44)
NOEN, Wodicka
Trotz teils sinkender Pegelstände blieben weiterhin zahlreiche Straßen gesperrt, berichtete der ÖAMTC. In Wien konnte Donnerstagmittag die Sperre der A4-Unterführung Stadionbrücke aufgehoben werden. Damit war die Zufahrt auf die Ostautobahn (A4) Richtung Flughafen und die Südosttangente (A23) wieder möglich.

Deutlich entspannt zeigte sich die Lage in Westösterreich und Bayern. Massive Probleme bestanden allerdings auf der Verbindung über das Deutsche Eck. Die Sperre der A8 im Bereich des Chiemsees konnte am Mittwochnachmittag zwar aufgehoben werden. Es kam jedoch immer wieder zu Staus, da bis auf Weiteres jeweils nur ein Fahrstreifen in jede Richtung befahrbar ist.

Donaubrücken in Melk, Ybbs, Krems geöffnet - Grein unpassierbar

Der Schwerpunkt der Probleme in Ober- und Niederösterreich lag entlang der Donau. Die Nibelungenstraße (B130) war zwischen Passau und Engelhartszell vorübergehend gesperrt, die B3 (Donau Straße) auf einer Länge von etwa 85 Kilometern zwischen Steyregg und Mauthausen, zwischen Saxen und der Landesgrenze zu Niederösterreich und zwischen Ybbs und Krems nicht befahrbar.

Während die Donaubrücken bei Steyregg, Mauthausen, Melk (Umleitung über Fahnsdorf), Ybbs-Persenbeug und Krems geöffnet waren, blieb die Donaubrücke Grein weiterhin unpassierbar.

In Niederösterreich war die A22-Anschlussstelle Stockerau Mitte überflutet. Am Donnerstag gab es auch Behinderungen auf der S5: In Fahrtrichtung Krems musste die Stockerauer Schnellstraße zwischen Jettsdorf und dem Gewerbepark wegen Absicherungsarbeiten am Damm gesperrt werden.

Für die Anschlussstelle Gewerbepark war eine lokale Umleitung eingerichtet. Nur eingeschränkt befahrbar war die S5 in Richtung Wien zwischen Königsbrunn und Tulln. Insgesamt waren weiterhin über 40 Verbindungen unpassierbar, darunter die B1 im Stadtgebiet von Melk, die B3 an mehreren Abschnitten, ebenso wie die B33, B119 und B122.