Weniger Passagiere fliegen mit der AUA. Die AUA hat im Juni 1,2 Prozent weniger Passagiere befördert als vor einem Jahr. Bei der Lufthansa gab es im Monat Juni konzernweit ein Plus von 3,9 Prozent. Die Töchter AUA (Austrian Airlines) und bmi (British Midland, minus 9,5 Prozent) sind im Lufthansa-Konzern am deutlichsten von den Unruhen in den nordafrikanischen und japanischen Krisenregionen betroffen, schrieb die Lufthansa am Montag.

Erstellt am 11. Juli 2011 (14:14)

Die AUA hat im Juni 1,2 Prozent weniger Passagiere befördert als vor einem Jahr. Bei der Lufthansa gab es im Monat Juni konzernweit ein Plus von 3,9 Prozent. Die Töchter AUA (Austrian Airlines) und bmi (British Midland, minus 9,5 Prozent) sind im Lufthansa-Konzern am deutlichsten von den Unruhen in den nordafrikanischen und japanischen Krisenregionen betroffen, schrieb die Lufthansa am Montag.

Die gesamte Lufthansa legte im Juni dank einer starken Nachfrage und zusätzlicher Flüge erneut deutlich zu. Zusammen mit ihren Töchtern Swiss, AUA, bmi und Germanwings kam Europas größte Fluggesellschaft auf 9,6 Millionen Passagiere, 3,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Auslastung der Maschinen ging im Konzern-Durchschnitt jedoch um 2,1 Prozentpunkte auf 80,1 Prozent zurück, weil sich nicht für jedes zusätzlich angebotene Ticket ein Abnehmer fand.

Die AUA hat im Monat Juni 1,044.800 Passagiere befördert, wegen Nahost und Japan-Ausfällen gab es ein leichtes Passagierminus von 1,2 Prozent. Die Flüge waren mit 75,1 Prozent (minus 3,5 Prozentpunkte) deutlich weniger ausgelastet. Das Angebot stieg um 5,2 Prozent. Trotz des Einbruchs im Juni, meldet die AUA für das gesamte erste Halbjahr ein leichtes Plus von 1,9 Prozent.

Treiber des Passagiergeschäfts sind im Konzern weiterhin die Lufthansa Passage (plus 6,4 Prozent) und die Schweizer Tochter Swiss (plus 7,6 Prozent). Passagierrückgänge (minus 3,4 Prozent) gab es auch bei Germanwings.

Die AUA-Vorstände Peter Malanik und Andreas Bierwirth machen die Effekte der Krisen in Japan und Nahost für das schwache Geschäft im Juni verantwortlich. "Aber wir steuern dagegen." Zur Zeit sei zu beobachten, dass sich das Geschäft auf der Strecke Tokio-Wien wieder erhole.