"Julius Raab-Knacker" kommt aus dem Mostviertel. Niederösterreichs frisch gekürte und nach Wirtschaftsbund-Gründer Julius Raab benannte Knacker kommt aus der Fleischhauerei von Erwin Keusch im Mostviertler St. Georgen im Ybbsfeld.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 14. Februar 2020 (08:45)
Die Siegerin in Händen: Wirtschaftsbund NÖ-Obmann Wolfgang Ecker, die Fleischerfamilie Karin, Erwin und Anita Keusch und Wirtschaftsbund NÖ-Direktor Harald Servus (von links) mit der „Julius-Raab-Knacker“.
WBNÖ/René Denk

Es ging um die Wurst, beim Geburtstagswettbewerb, den Niederösterreichs Wirtschaftsbund gemeinsam mit Niederösterreichs Fleischern zum 75-jährigen Jubiläum ausgeschrieben hatte. Gegründet wurde der Bund, ebenso wie die Volkspartei, anno 1945 von Julius Raab. Und da dessen Leibspeise die "Beamtenforelle", also: die Knackwurst war, gibt es jetzt Niederösterreichs erste "Julius-Raab-Knacker". Und die kommt aus Erwin Keuschs Fleischerei im Mostviertler St. Georgen.

Wettbewerb zu Ehren Julius Raabs

„Wir ehren mit diesem Wettbewerb unseren Gründervater Julius Raab“, betont Wirtschaftsbund-Landesobmann Wolfgang Ecker. Denn, ergänzt Wirtschaftsbund-Landesdirektor Harald Servus: "Er gründete den Wirtschaftsbund, die Österreichischen Volkspartei und in Folge auch die Wirtschaftskammer." Grund genug, mit einer ungewöhnlichen Aktion auch "wieder einmal die beeindruckende Qualität unserer heimischen Betriebe", so Ecker, zu zeigen. 

24 heimische Fleischereibetriebe haben um den Titel gerungen. Die besten Knacker wurden von den Spitzen der niederösterreichischen Fleischermeister unter Chef-Juror Wolfgang Seidl, Rudolf Menzl, Martin Nötsch und Jakob Ellinger sowie Wirtschaftsbund Landes-Obmann Wolfgang Ecker und Michael Hüttl, Prior des Stiftes Altenburg, gekürt.

Neben Erwin Keusch als Landessieger gingen die Fleischerei Wolfgang Ebner (Irnfritz, Waldviertel) und die Fleischerei Robert Hündler (Neustift/Sitzendorf, Weinvierteil) als Viertelssieger aus dem Wettbewerb hervor. Im Industrieviertel siegten gleich drei Fleischer ex aqeuo: Fleischer Franz Pürrer (Kirchschlag), Matthias Seidl (Neunkirchen) und Martin Nötsch (Puchberg/Schneeberg).