Neue Leistungs-Vereinbarungen für Erwachsenenbildung abgeschlossen

Erstellt am 27. Juni 2022 | 14:02
Lesezeit: 2 Min
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v.l.n.r.: Landesrat Ludwig Schleritzko, WIFI-Geschäftsführer Andreas Hartl, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung Martin Polaschek und WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser im WIFI St. Pölten
Foto: NLK/Pfeiffer
Bundesminister Polaschek verkündete 54,5 Millionen Euro für die Erwachsenenbildung. Das ist Plus von fünf Prozent rückwirkend ab 1. Jänner 2022. Landesrat Schleritzko sei dankbar über die Erhöhung der Förderungen.
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Die neuen Leistungsvereinbarungen zwischen Bildungsministerium und den Verbänden für Erwachsenenbildung bringen eine rückwirkende Erhöhung der Förderungen von fünf Prozent ab Jänner 2022. Das teilte Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) in einer Aussendung am Montag mit. "Wir nehmen bundesweit für 2022 insgesamt 54,5 Millionen Euro für die Erwachsenenbildung in die Hand." Ein zentraler Punkt dabei seien die Leistungsvereinbarungen, die neuen Verträge gelten für 2022 und 2023.

„Das WIFI St. Pölten ist ein gutes Beispiel wofür Erwachsenenbildung steht: nämlich lebenslanges Lernen“, sagte Bundesminister Polaschek anlässlich eines Besuches beim WIFI St. Pölten mit Finanzlandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP).

"Welchen Stellenwert die Erwachsenenbildung in unserer Gesellschaft einnimmt ist für viele oftmals nicht greifbar. Wenn wir aber hinter die Kulissen blicken erkennen wir: Die Arbeit für und mit den Menschen ist entscheidend für ein erfolgreiches und glückliches Leben. Deshalb bin ich froh und dankbar die Einrichtungen für Erwachsenenbildung auch in Niederösterreich zukünftig mit mehr Fördergeldern unterstützen zu können", sagt Schleritzko.

Seit 2009 werden Mittel durch Leistungsvereinbarungen zwischen dem Ministerium und der Konferenz der Erwachsenenbildung (KEBÖ) verteilt. In der KEBÖ sind Organisationen wie etwa die Volkshochschulen, das Berufsförderungsinstitut (BFI) oder das Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer (WIFI) vereinigt.

Zuletzt hatte die KEBÖ den überfälligen Abschluss der 2021 ausgelaufenen Verträge urgiert. Aufgrund der seit 2015 nicht mehr erhöhten Förderungen hätten laut dem Verband die Mittel um rund 25 Prozent angehoben werden müssen, um die Inflation seit damals auszugleichen. Gefordert wurde ein Plus von mindestens zehn Prozent ab 1. Jänner 2023.

Man habe die Leistungsvereinbarungen grundlegend weiterentwickelt und dabei bildungspolitische Schwerpunkte gesetzt, betonte Polaschek. Dazu zählten etwa Digitalisierung, Nachhaltigkeit sowie Teilhabe und Inklusion.