EIB: 48 Millionen Euro Kredit für drei Windparks in NÖ.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 24. Januar 2018 (14:08)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Symbolbild
Werner Müllner

Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt in Österreich eine Finanzierung in Höhe von 48 Millionen Euro für den Bau und Betrieb von drei neuen Windparks (Kreuzstetten IV; Dürnkrut II; Hipples II) mit einer Gesamtkapazität von 39 MW zur Verfügung. Betrieben werden die Anlagen von der Windkraft Simonsfeld AG, die seit Ende der 90er Jahre Windparks in Österreich betreibt.

Derzeit beläuft sich die Kapazität der Anlagen, die von der Windkraft Simonsfeld AG betrieben werden, auf insgesamt 168 MW. Das Gros der EIB-Finanzierung im Volumen von 35 Millionen Euro geht an die Windpark Kreuzstetten IV GmbH, eine 100prozentige Tochtergesellschaft der Windkraft Simonsfeld AG, in der Bau und Betrieb der geplanten drei Windparks erfolgen.

Diese Finanzierung wurde ermöglicht durch den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI), auch als ́Juncker-Plan ́ bekannt. Die verbleibende Summe von 13 Millionen Euro der EIB-Gelder wird via Erste Bank Österreich zur Projektfinanzierung ausgelegt.

Der für das Geschäft der EU-Bank in Österreich zuständige Vize-Präsident Andrew McDowell erklärte: "Die Förderung einer nachhaltigen, wettbewerbsfähigen und sicheren Energieversorgung zählt zu den politischen Kernzielen der EU und ist ein vorrangiger Finanzierungsbereich der EU-Bank. Die Windparkprojekte in Kreuzstetten Dürnkrut und Hipples sind ein klarer Beleg dafür, dass Österreich den Klima- und Umweltschutz äußerst ernst nimmt."