NÖ WIRTSCHAFTS-KAPITÄNE IM PORTRÄT. Christian Huber, Geschäftsführer von CNH Österreich in St. Valentin

Erstellt am 27. August 2013 (06:00)
NOEN, zVg
Vom Lehrling zum Manager: Christian Huber leitet den Traktorproduzenten CNH Österreich. Foto: zVg

Ausbildung & Karriere: Huber (51) startete als Maschinenschlosser-Lehrling beim Traktorenhersteller Case IH und Steyr, arbeitete später im Traktorversuch als Testfahrer und Verkaufstrainer sowie als Produktmanager. Seit August 2013 ist er Geschäftsführer der CNH Österreich GmbH.

Unternehmen: CNH (kurz für Case New Holland Steyr) ist ein weltweit führender Hersteller im Agrar- und Baumaschinenbereich. Weltweit arbeiten rund 33.000 Menschen für CNH. In der Europa-Zentrale in St. Valentin sind 650 Mitarbeiter beschäftigt. 2012 betrug der Umsatz der CNH Österreich GmbH 626 Millionen Euro.
 



NÖN: Vom Lehrling zum Chef: Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis dahinter?
Huber: Ehrgeiz und Überzeugung. Nur wenn man zu 100 Prozent hinter einer Sache steht, ist man in der Lage, diese nach bestem Wissen und Gewissen zu erledigen. Dazu kommt die Fähigkeit, sich in Kunden und in die Firma, für die man arbeitet, hineinzuversetzen, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Insgesamt werden in St. Valentin 28 verschiedene Traktorenmodelle der Marke Steyr erzeugt. Wie steht es um die Auftragslage?
Wir sind sehr zufrieden, werden uns aber nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen. Um die Nummer eins in Österreich zu bleiben, sind Innovationen und fortschrittliches Denken gefragt. Die Bedürfnisse unserer Kunden ändern sich schnell, und wir müssen darauf reagieren.

Mit welchen Herausforderungen haben Sie derzeit besonders zu kämpfen?
Eine der größten Herausforderungen ist es, dem Umweltgedanken gerecht zu werden. Dafür investieren wir sehr viel Geld, um die Emissionswerte unserer Fahrzeuge so niedrig wie möglich zu halten. Wir wissen, dass Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema für die Menschen ist – gerade für Kunden in der Landwirtschaft. -gs-
 

Die NÖN holt jede Woche Führungspersönlichkeiten von großen niederösterreichischen Unternehmen vor den Vorhang.