NÖ WIRTSCHAFTS-KAPITÄNE IM PORTRÄT. Alfred Berger, Vorstand der NÖM AG in Baden

Erstellt am 07. August 2013 (06:00)
Hat Freude an der direkten Mitarbeit bei Milchprodukten: NÖM-Chef Alfred Berger. Foto: zVg
NOEN, zVg

Ausbildung: BWL-Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien

Karriere: Berger (48) startete seine Karriere beim US-Konzern Procter & Gamble in Wien und arbeitete danach bei der Molkerei Müller. Seit 2000 ist er Vorstand der NÖM AG.

Unternehmen: Die NÖM AG ist ein Molkereiunternehmen mit Hauptsitz in Baden sowie Werken in Zwettl, Hartberg (Steiermark) und Telford (England) und Vertriebsniederlassungen in Ungarn und Italien. In Niederösterreich beschäftigt NÖM rund 650 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz betrug 2012 rund 315 Millionen Euro, der Gruppenumsatz inklusive Logistik und Auslandsgeschäften belief sich auf 395 Millionen Euro.
 



NÖN: Was ist das Geheimnis Ihres persönlichen Erfolges?
Berger: Mit einem motivierten Team gemeinsam Entscheidungen treffen und diese dann konsequent gemeinsam umsetzen.

Was begeistert Sie an Ihrem Beruf am meisten?
Die Möglichkeit, direkt an einem Produkt mitzuarbeiten. Unabhängig vom Geschmack oder Namen oder dem Land, in dem es vertrieben wird.

„Reizüberfluteten Konsumenten immer wieder begeistern"

Welche Vor- und Nachteile hat der Unternehmensstandort Baden?
Für die Definition CEE (Central- & Eastern Europe, Anmerkung) sind wir am perfekten Standort, auch unsere Autobahnanschlüsse sind ideal. Dennoch sind es nach Spanien über 2.500 Kilometer, das sind schon sehr weite Wege. Wir exportieren unsere Produkte schließlich in 23 europäische Länder.

Mit welchen Herausforderungen haben Sie besonders zu kämpfen?
Wir müssen den gesättigten, reizüberfluteten und sehr individuellen Konsumenten immer wieder mit den richtigen neuen Produkten begeistern. Mit den Preisentwicklungen Schritt zu halten und diese gerecht umzusetzen, ist ebenfalls eine schwierige Aufgabe. -gs-

Die NÖN holt jede Woche Führungspersönlichkeiten von großen niederösterreichischen Unternehmen vor den Vorhang.