Startschuss für Glasfaserausbau in der Pilotregion. Nachdem sich die Bevölkerung der Pilotregion Ybbstal-Eisenstraße für den Glasfaserausbau ausgesprochen hat, hat die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) nun mit der Errichtung des offenen, öffentlichen und zukunftssicheren Netzes gestartet.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 06. Juni 2017 (07:29)
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ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki, Bgm. Werner Krammer (Waidhofen an der Ybbs), stv. ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, nöGIG Geschäftsführer Hartwig Tauber
NLK Filzwieser

Alle Gemeinden, in denen Unterstützungserklärungen gesammelt wurden, haben die nötige Zustimmungsrate von 40 Prozent überschritten. Teilweise lag sie sogar bei über 70 Prozent. Damit bekommen Haushalte und Betriebe in Göstling, Hollenstein, Lunz am See, Opponitz, St. Georgen am Reith, Waidhofen an der Ybbs und Ybbsitz Glasfaseranschlüsse bis zum Haus. Derzeit werden die Vermittlungszentralen (POPs, Points of Presence) errichtet. In den nächsten Wochen startet der Ausschreibungsprozess für den Bau.   

„Mit dem Ybbstal hat nun eine weitere unserer vier Pilotregionen gezeigt, wie hoch die Attraktivität von Niederösterreichs Glasfasermodell ist. Private Haushalte und Betriebe wollen über Glasfaser mit der Welt und der Zukunft verbunden sein. Daher ist der Bau eines flächendeckenden Glasfasernetzes das wichtigste Infrastrukturprojekt des 21. Jahrhunderts. Ich freue mich, dass das Projekt im Ybbstal nun rasch umgesetzt wird“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

. Reihe v.l.: ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki, stv. ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Birgit Weichinger (NÖ.Regional.GmbH), nöGIG Geschäftsführer Hartwig Tauber2. Reihe v.l.: Bgm. Werner Krammer (Waidhofen an der Ybbs), Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, Bgm. Martin Ploderer (Lunz am See), Bgm. Josef Hofmarcher (Ybbsitz), Bmg. Friedrich Fahrnberger (Göstling an der Ybbs), Vbgm. Helmut Spanring (St. Georgen am Reith)
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In den sieben Pilotgemeinden der Kleinregion Ybbstal wird nöGIG in den nächsten Monaten das Glasfasernetz errichtet. Der erste Schritt ist der Aufbau der Vermittlungszentralen in Göstling, Waidhofen und Ybbsitz. Parallel dazu werden die Ausschreibungen für den Bau vorbereitet. Die Vergabe für die ersten Abschnitte ist für Juli geplant, sodass die Bautätigkeiten im Spätsommer starten können. Die Anschlüsse werden schrittweise bis Ende 2018 aktiviert.

Werner Krammer, Sprecher der Kleinregion und Bürgermeister von Waidhofen an der Ybbs: „Leistungsfähige Glasfaserverbindungen zu attraktiven Preisen sind die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung der Region. Wir haben im Ybbstal die Chance bekommen, ganz vorne mit dabei zu sein. Die überwältigende Zustimmung der Bevölkerung zeigt sehr deutlich, dass wir sie nutzen wollen und werden.“

1. Reihe v.l.: ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki, stv. ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Birgit Weichinger (NÖ.Regional.GmbH), nöGIG Geschäftsführer Hartwig Tauber 2. Reihe v.l.: Bgm. Werner Krammer (Waidhofen an der Ybbs), Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, Bgm. Martin Ploderer (Lunz am See), Bgm. Josef Hofmarcher (Ybbsitz), Bmg. Friedrich Fahrnberger (Göstling an der Ybbs), Vbgm. Helmut Spanring (St. Georgen am Reith)
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Dass hier nun der nächste Schritt auf dem Weg zur Breitbandversorgung gesetzt wird, freut die Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer (Hollenstein an der Ybbs) und die Bürgermeister Josef Hofmarcher (Ybbsitz), Johann Lueger (Opponitz), Friedrich Fahrnberger (Göstling an der Ybbs), Martin Ploderer (Lunz am See), Vizebürgermeister Helmut Spanring (St. Georgen am Reith) ebenso wie Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, die stv. ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer und Regionalkoordinatorin Birgit Weichinger.

Wo sich der Glasfaserausbau für private Netzbetreiber nicht rechnet, wird nöGIG, eine Tochtergesellschaft der Wirtschaftsagentur ecoplus aktiv. Geschäftsführer Hartwig Tauber betont: „Wir errichten eine öffentliche Infrastruktur, auf deren Basis Netzbetreiber und Dienstanbieter Services zu fairen Konditionen anbieten können. Die Refinanzierung erfolgt durch die Einnahmen aus der Vermietung.“

„Das Projekt läuft sehr erfolgreich. Die Zustimmung der Bevölkerung ist in allen vier Pilotregionen überwältigend. Damit können wir die für Ende 2018 geplante Evaluierung auf den Sommer 2017 vorziehen und danach rasch Schritte für den weiteren Ausbau in Niederösterreich setzen“, sagt ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.