Premierenabo für das Landestheater NÖ zu gewinnen!. Nach coronabedingter sechsmonatiger Pause ist das Landestheater Niederösterreich am 18. September mit einem Komödienklassiker von Molière in die neue Spielzeit gestartet, in der das Haus unter dem Motto „200 Jahre Welt-Bürger*innen-Theater“ ab Dezember auch das 200jährige Jubiläum feiert. Mit der NÖN könnt ihr Karten gewinnen!

Erstellt am 14. September 2020 (12:49)
Alexi Pelikanos

Mit temporeichen Dialogen, Witz und Ironie werden in „Molières Schule der Frauen“ von Molière Geschlechterklischees auf den Kopf gestellt. Fast 400 Jahre nach der skandalträchtigen Pariser Uraufführung geht die Schauspielerin und Regisseurin Ruth Brauer-Kvam dem Gehalt des Stückes mit den Mitteln der Commedia dell’arte sowie mit viel Live-Musik und heutigen Erkenntnissen auf den Grund.

Am Samstag, dem 26. September steht im Großen Haus die Premiere der „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ nach Thomas Mann auf dem Spielplan. Der Schelmenroman gilt bis heute als das erfolgreichste Werk des Nobelpreisträgers und wurde vielfach verfilmt. Regisseur Felix Hafner nimmt die Geschichte des smarten Kriminellen und hinreißenden Phantasten zum Anlass, um die Frage „Will die Welt betrogen werden?“ neu zu stellen.  

„Christoph Kolumbus“ von Miroslav Krleža, dem „kroatischen Grillparzer“, ist das Stück der Stunde. Mitte März wurden die Proben kurz vor der Premiere abgebrochen. Nun erfährt das Stück, das von der Suche nach neuen Utopien und Idealen handelt, ungeahnte Aktualität. In starken, expressionistischen Bildern erzählt Krleža von Christoph Kolumbus’ abenteuerlicher Seefahrt und zieht Parallelen zwischen der Epoche der Renaissance und der revolutionären Aufbruchsstimmung Kroatiens vor dem Ersten Weltkrieg. Rene Medvešek wird das Kolumbus-Projekt als beeindruckendes Oratorium und großes, formstarkes Musik-Theater auf die Bühne des Landestheaters bringen. Premiere ist am Samstag, 3. Oktober.

Theater für Kinder und Familien gibt es ab Freitag, dem 25. September in der Theaterwerkstatt. Mira Lobe erzählt in „Das Städtchen Drumherum“ mit Humor und liebenswerten Figuren über eine bedrohte Natur und dass „größer nicht gleich besser ist“. Die Regisseurin Nehle Dick bringt die Geschichte über das Engagement von Kindern und ihren Verbündeten für die Natur auf die Bühne der Theaterwerkstatt. Im großen Haus steht ab 7. November „Das kleine Gespenst“ von Otfried Preußler auf dem Spielplan.

Neben den zahlreichen weiteren Eigenproduktionen, von Nestroy bis Shakespeare glänzt die neue Spielzeit zudem mit internationalen Gastspielen und prominent besetzen Lesungen. So zum Beispiel Thierry Moussets Inszenierung von Julien Greens „Süden“ mit Andreas Lust im Ensemble. Oder „Die Reise der Verlorenen“ von Daniel Kehlmann aus Köln, in dem unter anderem der „Salzburger Tod“ Peter Lohmeyer zu sehen ist. Barbara Petritsch und Nikolaus Habjan lesen „Die Präsidentinnen“ von Werner Schwab (Samstag, 24. Oktober) und Ursula Strauss liest Stefan Zweigs „Brief einer Unbekannten“ (Samstag, 6. März 2021) und im Blätterwirbel 2020 sind Terezia Mora, Lisz Hirn und Norbert Gstrein zu Gast (9. Bis 31. Oktober).

Wir verlosen Karten!

Die NÖN verlost ein Premierenabo! Teilnahmeschluss ist der 23. September. 

Das gesamte Programm sowie alles Infos zu den Abonnements, mit denen man sicher ins Theater kommt und bis zum 30 % sparen kann sowie zum Besuch gibt es unter www.landestheater.net

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