Das dürft ihr von der neuen NÖN erwarten

Die NÖN-Chefredakteure Daniel Lohninger und Walter Fahrnberger über die Gründe für den Relaunch der NÖN und das, was die Leserinnen und Leser erwarten dürfen.

NÖN Redaktion Erstellt am 05. Oktober 2021 | 07:53
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Mit strengem Blick kontrollieren die NÖN-Chefredakteure Daniel Lohninger und Walter Fahrnberger gemeinsam mit NÖN-Geschäftsführer Michael Ausserer die Null-Nummer der „NÖN neu“ nach dem Druck bei der Mediaprint in Wien. Ab kommender Woche erscheinen alle 28 NÖN-Lokalausgaben im neuen Layout.
Foto: Horvath

Die NÖN ist die erfolgreichste Medienmarke Niederösterreichs. Warum unterziehen Sie die Printausgabe und den Online-Auftritt dennoch einem Relaunch?

Daniel Lohninger: Wir wissen um die Stärken der NÖN. Deren Rückgrat ist die großartige Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in den Regionen, aber auch in der Zentrale. Wir wissen aber auch, dass wir noch besser werden können. Inhaltlich haben wir in den vergangenen Jahren daran sehr intensiv gearbeitet – und jetzt wollen wir hier auch optisch nachziehen. Das war auch der ausdrückliche Auftrag des neuen Geschäftsführers Michael Ausserer, dem dieser Relaunch ein Herzensanliegen ist. Gemeinsam mit der Agentur Marble House haben wir versucht, die Stärken der NÖN zu stärken – wir haben nicht versucht, die NÖN neu zu erfinden.

Wie lief der Relaunch-Prozess ab?

Walter Fahrnberger: Los ging es im Februar mit den ersten Gesprächen und Diskussionen mit der Agentur. Wichtig war für uns, dass wir dann die Leserinnen und Leser schon sehr bald in den Prozess einbinden – wir haben deshalb der NÖN einen Fragebogen beigelegt. Daraufhin haben wir über 600 Rückmeldungen erhalten, die wir dann ausgewertet und als Grundlage für die nächsten Schritte herangezogen haben. Zudem haben wir in Fokus-Gruppen auf breiter Basis mit Leserinnen und Lesern, aber auch mit Nicht-Leserinnen und Nicht-Lesern diskutiert, wie man die NÖN besser machen und attraktiver gestalten kann. Wir sind wirklich dankbar für die wertvollen Anregungen und Ideen, die wir in diesem Prozess bekommen haben – auch von den Kolleginnen und Kollegen, die sich sehr aktiv eingebracht haben, als dann schon konkrete Vorschläge auf dem Tisch lagen. Das, was wir nun nächste Woche präsentieren, ist das Ergebnis dieses Prozesses – und es ist ein Erfolg der ganzen NÖN-Familie.

Können Sie uns schon verraten, was die Eckpunkte der „NÖN neu“ sein werden?

Lohninger: Wir ändern die NÖN aus einem Grund: Wir wollen sie noch attraktiver für die Leserinnen und Leser machen – sowohl Print als auch Online. Daraus resultieren auch die wesentlichsten Neuerungen: Ein neues Schriftbild wird die Texte leichter lesbar machen. Ein neues Farbleitsystem, neue Layout-Elemente und neue grafische Elemente werden die Orientierung erleichtern und ein modernes, luftigeres Erscheinungsbild gewährleisten – das Lesen soll noch mehr Spaß machen als bisher. Dazu kommt, dass wir auch neue redaktionelle Elemente einführen werden wie beispielsweise „Die gute Nachricht der Woche“, ein bewusstes Signal dafür, dass die NÖN sich als Medium versteht, das sich auch konstruktiv und positiv in die Gesellschaft einbringen will.

Nicht nur die Printausgabe wird neu, auch der Online-Auftritt. Wieso?

Fahrnberger: Wo NÖN draufsteht, ist auch NÖN drinnen – das gilt bei uns sowohl im Print als auch online. Unsere Journalistinnen und Journalisten bespielen mit großem Engagement beide Kanäle. Dennoch waren die Print-Welt und die Online-Welt bislang alleine schon optisch verschiedene Welten. Mit dem Relaunch werden diese Welten nun zusammengeführt – das Erscheinungsbild, das Farbleitsystem und die Schrift werden angeglichen. Dadurch fällt den Leserinnen und Lesern die Orientierung in beiden Welten leichter. Zudem werden wir die wichtigsten Themen in Niederösterreich und aus unseren 28 Regionen noch übersichtlicher aufbereiten.