NÖN-Talente-Suche: 7 Kandidaten nach toller Liveshow weiter

Die NÖN sucht wieder das größte Talent und lud in die einmalige Feuerwehrscheune in Unterwaltersdorf (Gemeinde Ebreichsdorf, Bezirk Baden) zum großen Industrieviertelfinale, der bereits 160. Show nach 11 Jahren Talente-Suche. Insgesamt 14 Teilnehmer aus Wien, den Bezirken Bruck/Leitha, Mödling, Baden, Wiener Neustadt und Neunkirchen sowie eine junge Steirerin mit niederösterreichischen Wurzeln, gaben live ihr Bestes.

Erstellt am 19. Oktober 2021 | 20:17

Die Jury, bestehend aus dem Ebreichsdorfer SPÖ-Bürgermeister Wolfgang Kocevar, SPÖ-Kulturstadtrat Salih Derinyol, der NÖN-Talente-Siegerin aus dem Vorjahr Victoria Jahrl sowie Toni Leeb, Harry Holzer und Toni Marek und das Publikum via Handyvoting, gaben am Ende sieben Kandidaten grünes Licht. Eigentlich hätten sechs Talente ins Halbfinale am 5. November in St. Pölten aufsteigen sollen, da aber zwei ex-aequo waren, freuten sich schlussendlich sieben Teilnehmer.

Unter den glücklichen sieben war auch die erst 16-jährige Berndorferin Maria Murlasits, die mit einer gewaltigen Performance des Liedes „Never enough“ aus dem Musicalfilm The Greatest Showman, überzeugte. Die Schülerin des BISOP Baden hat für einige Gänsehautmomente gesorgt.

Nach wie vor alle Chancen zum größten Talent hat auch die Sängerin Kristina Pucher aus Theresienfeld. Die 20-Jährige sang beim Industrieviertel-Finale in Waltersdorf „Something’s Got a Hold On Me“ von Christina Aguilera und konnte damit die Jury überzeugen.

Unter den Aufsteigern ins Halbfinale war außerdem Sophie Reishofer, 17 Jahre, aus Münchendorf. Sie begeisterte mit dem Lied „Gold von den Sternen“ aus dem Musical „Mozart“. Man merkte, dass Musical ihre Leidenschaft ist.

Ebenso ins Halbfinale schaffte es die 34-jährige Anna Eitelbös aus Mödling. Die Zweitälteste unter den Kandidatinnen arbeitet bei einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Wien und überzeugte mit ihrer Interpretation des Liedes „This is me“ aus dem Filmmusical „The Greatest Showman“.

Georg Dotsenko (18) aus Wien, ein Freelancer mit russischen Wurzeln im Bereich Foto & Video, zeigte, das sein Herz vor allem für die klassische Musik schlägt. Beim Industrieviertelfinale überzeugte er Jury und Publikum mit einem Medley, das neben Opernarien auch poppige Musik beinhaltete. Seine Stimme und sein Bühnentalent waren eine Wucht!

Sarah Enzenhofer (20) aus Amstetten, die in Graz ein Master Studium in molekularer Mikrobiologie absolviert, stürmte mit dem Amy Winehouse Song „Valerie“ in das Halbfinale.

Am längsten zittern musste Selina Pichler. Die aus der Steiermark stammende 14-Jährige hatte zu Beginn der Liveshow als Startnummer 2 eine beeindruckende Leistung gebracht und mit dem Klassiker „Somewhere over the rainbow“ für emotionale Gänsehautmomente bei den begeisterten Zuschauern gesorgt. Am Ende der Show verkündete Andy Marek dann aber auch ihr verdientes Weiterkommen, was der jungen Kandidatin die eine oder andere Träne der Freude entlockte.

Trotz guter Leistungen nicht weiter

Knapp nicht geschafft hat es Karin Klinkhardt-Lipp (43) aus Pottendorf, die bei einer Lebensmittelkette in Oberwaltersdorf arbeitet. Ihre Version des Hits „The last unicorn“ sorgte für viel Applaus, letztlich reichten die Punkte aber nicht für das Halbfinale.

Für Hannah Krammer (14) aus Wolfsthal, Schülerin des Poly Bruck, wird es im Halbfinale ebenfalls keinen Auftritt mehr geben. Sie begeisterte zwar mit ihrem Song „All I Want“ für die nächste Runde reichte es aber knapp nicht.

Vanessa Stollwitzer, 10, aus Seebenstein, Schülerin der NMS Pitten, scheiterte mit dem Lied „Wie schön Du bist“ von Sarah Connor.

Die Zwillinge Sophie & Theres Zwickl aus Ternitz wagten sich an den Billie Eilish Song „When the party’s over“, kamen aber nicht weiter, obwohl Andy Marek ihre Eilish-Version als „wirklich lässig“ empfanden hatte.

Lea Scherz, 20, aus Neunkirchen, sang „jar of hearts“ von Christina Perri, kam aber auch nicht in die nächste Runde.

Ebenso war für Lilly Freiheim (16) aus Leobendorf im Industrieviertelfinale Endstation. Sie sang den Ray Charles Hit „Hit the road jack“.

Auch der einzige Kandidat, der sich mit seinem Musikinstrument der Herausforderung stellte, kam nicht weiter. Aaron Noel Hindinger aus Traismauer war mit seinen acht Jahren der Jüngste der Runde und bewies sein Können auf der E-Gitarre („die ist größer als er“, wie Andy Marek anmerkte). Der junge Mann, der mit vier Jahren mit E-Gitarre zu lernen anfing, hatte die Startnummer 1 gezogen, zeigte trotzdem kaum Nervosität. „Hat‘s Dir auch gefallen?“, fragte ihn Marek nach der Performance. Ein lautes „Ja!“ folgte.

Das zahlreiche Publikum in der Feuerwehrscheune sorgte für Mega-Stimmung und erfreute sich an der professionellen Bühnenshow von Andy Marek und seinem Team. Das Halbfinale für „NÖN sucht das Größte Talent“ von 2021 findet am 5. November in St. Pölten im Traisenpark statt, das Finale steigt dann in der Messe Wieselburg am 13. November.