Fünf Bewerber in der nächsten Runde!

Seit über 10 Jahren sucht die NÖN das größte Talent Niederösterreichs. Mittwoch war die Casting-Show in Baden zu Gast.

Erstellt am 19. August 2020 | 04:24
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

„Zeig was in dir steckt!“ – so lautet der Slogan des Erfolgskonzeptes der NÖN-Talente-Show. Pro Bezirk werden in einer ersten Runde die hoffnungsvollsten Talente herausgesiebt, dann gibt es ein Bezirksfinale bis hin zum großen Finale, wo dann das „Supertalent“ gekürt wird. Am Mittwoch machte Andy Marek mit seiner Jury in der Raika in Baden Station.

Mit viel Feingefühl motiviert er die zum Teil blutjungen Bewerber, macht ihnen Mut, bringt ihnen aber auch schonend bei, wo es noch Verbesserung geben könnte. „Mir macht das immer noch einen Riesenspaß, ich habe so viele tolle Talente kennenlernen dürfen, wie zum Beispiel Lukas und sein Hund Falco, der es bis in deutsche TV Shows schaffte“, resümiert der Moderator und Sänger Andy Marek beim Casting im Raika-Festsaal, „und viele viele andere haben einen super Weg gemacht.“

Vor der Tür standen die aufgeregten Newcomer-Talente, zappelten von einem Bein aufs andere, oder trällerten ihre Stimme warm. Aus den Bewerbern haben es diesmal fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die nächste Runde geschafft, dem Bezirksfinale Mitte September, Location ist noch nicht fix, könnte aber die Feuerwehrscheune in Unterwaltersdorf sein. Über 700 Anmeldungen hat Marek und sein Team zu koordinieren, aber nur 90 kommen ins Finale „600 müssen wir wegschicken, das tut jedes mal extrem weh“, leidet Marek.

440_0008_7908548_bad35s_talent_benjamin.jpg
Benjamin Pavlovic, ein Naturtalent, mit seiner Familie.
Sandra Sagmeister

Eine echte Challenge in Corona-Zeiten ist es, die richtige Location zu finden, wo man ausreichend Platz hat. Die Fans, die ihre Supertalente anfeuern sollen, sind beim Finale ebenfalls streng reglementiert, vieles läuft auch hier online, wie zum Beispiel das Zuschauer-Voting. Aber alle zeigen Bereitschaft, sich an die Regeln zu halten, kommen zum Casting mit Maske, halten Abstand und desinfizierten sich die Hände, bevor sie los legten.

Diesmal schafften es Benjamin Pavlovic aus Seibersdorf, ein 13-jähriger Gitarrist, der sich alles selbst gelernt hat, dann die 16-jährige Emma aus Schönau, die noch etwas schüchtern, aber talentiert sang. Gefolgt von Maria „Mary“ Murlasits (15), stimmlich eine „Granate“, die Andy Marek stark an die Sängerin Adele erinnert.

440_0008_7908545_bad35s_talent_emma.jpg
Emma musste zittern bis zuletzt, ob sie in die nächste Runde kommt.
NOEN

Überzeugt haben dann auch noch Maria Luise Leitner (16) aus St. Georgen in der Steiermark und der Chor „Stimme gegen Krebs“, die Benefizkonzerte zugunsten vom St. Anna Kinderspital geben.