Andy Marek: "Das ist ganz großes Kino". Super Stimmung herrschte bei der Live-Show "Die NÖN sucht das größte Talent" in der Tullner Rosenarcade, als elf großartige Talente die Bühne rockten.

Von Helga Urbanitsch. Erstellt am 25. September 2020 (17:42)

"Es ist so lässig und so schön, wenn junge Menschen zeigen können, was sie können, wir geben ihnen dazu eine Bühne", begrüßte Andy Marek das Publikum zu dieser außergewöhnlichen Show, die coronabedingt strenge Auflagen hatte. Alle Sicherheitsauflagen wurden umgesetzt und von allen vorbildlich eingehalten. "Jeder Kandidat bekommt  auch einen eigenen  Schaumstoffschwamm fürs Mikro", so Marek. 

Die 14-jährige Emily Janu aus Matzen ging als zweite an den Start und entschied sich für Amy Winehouse Song "Valerie" und sicherte sich damit den Sprung ins Weinviertelfinale. Auch Mirela Dauti, 17 Jahre jung, überzeugte die Jury mit Charisma und "ganz großem Kino", schwärmte Marek. Auch sie wird am 23. Oktober in Hollabrunn mit dabei sein. Ebenso die Studentin Verena Schneeberger, 20, die "New York, New York" ins Publikum schmetterte. 

"Gänsehaut-Feeling" bescherte die  13-jährige Polina Kuleshova, die sich die "Bohemian Rhapsody" als Song aussuchte. Mit einer Mega-Ausstrahlung und -Stimme sicherte sie sich das Weinviertelfinale. Auch Daria Tayel, 14 Jahre jung, faszinierte mit einem ausdrucksstarkem  "Rise like a phoenix". Lena Balogh präsentierte am Klavier ihre Eigenkomposition "Faces" und sang sich damit in die Herzen der Jury und ihrer Fans und schaffte den Sprung nach Hollabrunn zum Weinviertelfinale.

Für alle, die den Sprung in die nächste Runde nicht schafften, hatte Andy Marek tröstende Worte: "Es gibt bei uns nur Gewinner, von 800 Kandidaten, die sich heuer anmeldeten schafften 96 das Casting, da ward ihr dabei. Ihr ward großartig, leider können nicht alle weiter kommen."

Wie jedes Jahr machen 60 Prozent die Wertung der Jury aus, 40 Prozent die Telefonanrufe der Fans. Und das waren innerhalb einer viertel Stunde 3.720 Anrufe.