Endlich wieder reiner Klang für betagte Rabensteiner Orgel

Zdenko Kuscer restaurierte die Orgel in der Rabensteiner Pfarrkirche.

Erstellt am 15. Oktober 2021 | 05:03
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Koordinator Engelbert Walsberger, Orgelbaumeister Zdenko Kuscer, Organistin Erika Seidl und Orgelreferent Franz Reithner der Diözese St. Pölten (v. l.) sind begeistert vom neuen Klang der Orgel.
Foto: Roman Daxböck

Nahezu 20 Jahre hat es gedauert, bis die Rabensteiner Orgel in versierte Hände kam. Das Instrument, 1946 in der Schweiz erbaut, fristete vorher lange Zeit sein Dasein in schlechtem Zustand in einem „Orgel-Sanatorium“ in Wuppertal/Deutschland, bis es 2004 in Rabenstein ein würdiges Zuhause fand. Eine Sanierung war aber jetzt dringend vonnöten.

Die Instandsetzungsarbeiten lagen in den Händen von Zdenko Kuscer aus Varazdin/Kroatien und seinem Team. Früher für Kroatien federführend im Orgelbau tätig, übernahm er kürzlich in Leopoldsdorf eine aufgelassene Orgelbauwerkstätte. Jetzt widmete er sich der Rabensteiner Orgel, mit Erfolg: „Die nahezu 1.000 Pfeifen ergeben nun endlich einen einzigartigen, lieblichen, bezaubernden und nuancenreichen Klang“, berichtet Koordinator Engelbert Walsberger.

Zuhörer konnten sich bereits bei einem kurzfristig angesetzten Improvisationskonzert am 30. September durch den Orgelreferenten der Diözese St. Pölten, Franz Reithner, überzeugen. Übrigens: Zdenko Kuser hat bereits im Vorjahr die Pirchner-Orgel in Kirchberg saniert.