Pielachtaler Erlebniswochen mit durchwachsener Bilanz. 150 Veranstaltungen in 24 Tagen. Besucheransturm bis Gästemangel. Die Resonanz auf die „Pielachtaler Erlebniswochen“ war unterschiedlich. Wetter und Corona als Störfaktoren.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 10. Oktober 2020 (04:46)
Unterschiedliche Erfahrungen haben die Veranstalter der „Erlebniswochen“ gemacht.
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Das Pielachtal – coronabedingt – ohne Dirndlkirtag. Nicht aber ohne Highlights: Die „Dirndltaler Erlebniswochen sind vorbei. 150 Veranstaltungen, von der Betriebsführung über die Verkostung bis zur Themen-Wanderung, sollten in 24 Tagen im September den Tagestourismus im Tal ankurbeln.

„Die Erlebniswochen waren die beste Alternative zum Dirndlkirtag“, ist Tourismusobmann Gerhard Hackner überzeugt. Einige Angebote waren gut frequentiert, doch nicht alle. „Viele Gäste waren wegen der kurzen Vorlaufzeiten und der Änderung der Ampelphasen oftmals verunsichert“, weiß Hackner. Ähnliches hat Andreas Purt, Geschäftsführer des Mostviertel Tourismus, bemerkt.

Gute Alternative, aber kein Ersatz für Kirtag

Ziel sei es gewesen, zu zeigen: „Im Pielachtal, da ist etwas los!“ Daher auch die Fülle an Veranstaltungen. Man war bemüht, die Erlebniswochen als Gesamtveranstaltung zu bewerben. Die Veranstalter seien ebenso angehalten gewesen, ihre Angebote zu bewerben. „Vor allem an den Wochenenden hatten wir gute Frequenz an Besuchern. Das teilweise sehr schlechte Wetter hat es aber nicht immer leicht gemacht“, weiß er. Die verschärfte Corona-Situation mit Auflagen der Regierung erforderte zuletzt die Absage einiger Veranstaltungen. Dennoch hätte die Veranstaltungsreihe gezeigt, „dass die starke Gemeinschaft im Pielachtal immer für innovative, neue Projekte gut ist“, betont Purt.

Ob es die „Erlebniswochen“ nächstes Jahr wieder geben wird, mitunter sogar parallel zum Dirndlkirtag, ist laut dem Obmann der Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal, Kurt Wittmann, noch offen. Am Termin im September wolle man, sagt indes Purt, festhalten. Die „Dirndltaler Erlebniswochen“ wurden von Mostviertel Tourismus, NÖ Bahnen und Regionalplanungsgemeinschaft initiiert.