Kot auf Gehweg bringt Hundehalter in Verruf. Sackerl fürs Gackerl werden nicht von allen genutzt, jetzt appelliert der Bürgermeister für mehr Sauberkeit.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 15. Oktober 2019 (04:27)
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Unbeschwert flaniert man auf dem Gehsteig, dann fühlt es sich plötzlich ganz weich an. Ein Blick nach unten und es ist klar, was passiert ist: Iiihhh! Der Schuh ist voller Hundekot.

„In letzter Zeit häufen sich leider die Beschwerden über Hundekot, der die Straßen und Grünflächen unserer Marktgemeinde, und vor allem auch den Pielachtal-Radweg, verschmutzt“, berichtet Bürgermeister Kurt Wittmann aus Rabenstein. Schon einmal sei das der Fall gewesen, damals wurde eine Aktion mit Gemeinsam.sicher ins Leben gerufen. Jetzt sei das Problem aber wieder massiv.

„In letzter Zeit häufen sich leider die Beschwerden über Hundekot"

„Überall finden sich Häufchen, zum Teil mitten auf dem Gehsteig“, ärgert sich der Bürgermeister und betont auch, dass hier einige schwarze Schafe alle Hundehalter in Verruf bringen. Die Reinigung übernehmen derzeit die Gemeindemitarbeiter, damit die Marktgemeinde nicht noch weiter verschmutzt wird. An verschiedenen Stationen gibt es Sackerl für den Hundekot. „Wir appellieren daher an alle Hundehalter, die dafür vorgesehenen Sackerl zur Entsorgung der tierischen Ausscheidungen zu verwenden“, sagt der Bürgermeister.

Dabei sind die Hundehäufchen nicht nur Ärgernis und Störfaktor auf den Straßen, sondern auch gefährlich für Nutztiere. Deswegen weisen Landwirte auch immer wieder darauf hin, dass Hundekot auch Futterwiesen verunreinigt und Krankheitserreger auf die Nutztiere übertragen kann. „Dort ist der Hundekot für die Halter natürlich schlechter zu bemerken - sie sollten aber dennoch darauf achten“, betont Wittmann.

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