500.000 Euro und viele helfende Hände für neue Rettung. Neuerrichtung des Samariterbundhauses ist ein gelungenes Gemeinschaftsprojekt von Ehrenamtlichen, Gemeinde und Firmen.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 13. August 2019 (04:01)
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Der Robhau des neuen ASBÖ-Gebäudes steht. Jede Woche arbeiten Ehrenamtliche an diesem Projekt mit.

Das neue ASBÖ-Rettungsgebäude nimmt Formen an. „Rohbau samt Dacheindeckung sind fertiggestellt, fast alle Zwischenwände aufgestellt“, sagt Ortschef Kurt Wittmann. Er weiß über jeden Baufortschritt detailliert Bescheid, denn er hilft, so wie viele andere Bürger auch, ehrenamtlich bei den Arbeiten mit.

„Solange man unsere freiwilligen Einsatzkräfte nicht benötigt, verliert man wenige Gedanken darüber. Erst wenn man sie braucht, soll es selbstverständlich sein, dass die Helfer vor Ort sind. Daher nehmen wir unsere Aufgabe sehr ernst, die Einsatzkräfte bestens zu unterstützen“, betont er.

Im heurigen Gemeindebudget sind für den Neubau 500.000 Euro vorgesehen. Die Verantwortlichen der Rettungsstelle setzten sich intensiv mit der Planung der Stromversorgung auseinander. Für dieses Jahr sind noch der Einbau der Fenster und Türen sowie der Garagentore geplant. Außerdem sollen noch die Leitungen für die Regenwasserentsorgung verlegt werden. Die Fertigstellung des neuen Gebäudes ist für 2020 anvisiert.