Trutschnig will „Poseidon-Award“-Erfolg nutzen, um „Zeichen zu setzen“

Erstellt am 13. August 2022 | 06:02
Lesezeit: 2 Min
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Der in Weinburg lebende Künstler Heinz Trutschnig widmet seine neuste Errungenschaft all jenen, die es momentan schwer haben.
Foto: Trutschnig
Der in Weinburg lebende Künstler Heinz Trutschnig widmet seinen neusten Preis Menschen, die mit Krieg und Krisen kämpfen.
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Einen klingenden Namen hat die neuste Errungenschaft des in Weinburg lebenden Künstlers Heinz Trutschnig allemal: der „Poseidon-Award“ der International Biennale of Art Magna Graecia Porta d’Oriente.

Aber nicht nur der Name klingt vielversprechend, dahinter steckt eine große Errungenschaft und Ehre: „International bedeutet das für mich wieder einen Schritt zu den Top-Galerien und Kunstmessen gemacht zu haben“, sagt Trutschnig.

„Als Künstler aufraffen, um Botschaften zu verkünden. Einfach etwas tun!“ heinz trutschNig

Die ersten Anfragen aus Spanien und England sind bereits eingetroffen und werden derzeit für Ausstellungen für das Jahr 2023 geprüft.

Während der Anlass eigentlich ein Grund zur Freude ist, stimmt er den Künstler gleichzeitig nachdenklich: „Das Jahr 2022 ist voller Probleme, die uns kaum Luft lassen, klare Gedanken zu fassen.“ Ein Grund für Trutschnig, den Preis in Andacht zu halten und sich „als Künstler endlich aufzuraffen, um Zeichen zu setzen und Botschaften zu verkünden. Einfach etwas zu tun!“

Deswegen widmet Trutschnig den Poseidon Award 2022 all jenen Menschen, „die seit 2020 durch Corona oder durch den Krieg wie auch durch die weltweite Wirtschaftskrise und ein Totalversagen der gesamten Politik zu Schaden gekommen sind.“

Unter diesen Aspekten will er den Preis hüten und sich in Zukunft noch stärker für soziale Projekte einsetzen. „Der Mensch muss begreifen, dass Liebe, Freiheit, Friede, Gemeinschaft und die nötige Eigenverantwortung der Schlüssel zur Zukunft sein werden“, schließt Trutschnig.

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