Badespaß trotz Hindernissen im Pielachtal. Corona und Wetterkapriolen: Die Betreiber der Freibäder und Badeseen sind dennoch mit dem Besuch zufrieden.

Von Gila Wohlmann, Gerhard Hackner, Marlene Greifeneder und Bernhard Burmetler. Erstellt am 10. September 2020 (03:43)
Lisa Rottensteiner, Lara Rathkolb, Leonie Tod, Hannah Günay, Vivien Wegerer und Natalie Pieber (von links) verbrachten viele Stunden ihrer Ferien im kühlen Nass.
Gemeinde Frankenfels

Die Attraktionen in und am Wasser im Pielachtal lockten trotz Corona Besucher jeden Alters in die Bäder.

So bietet das Frankenfelser Freibad zwei Becken. Vor allem die 33 Meter lange Rutsche begeistert hier Jung und Alt. Bademeister Werner Swatek blickt trotz Corona-Richtlinien und unbeständigem Sommerwetter zufrieden auf die Badesaison zurück. Die Liegewiese im Freibad ist auch groß genug, damit die Badegäste ausreichend Platz haben und den Corona-Abstand einhalten können. „Aufgrund des regnerischen Wetters kamen im Juni aber weniger Gäste“, bemerkt er. Anita Schagerl erzählt, dass ihr Buffet im Frankenfelser Freibad guten Anklang findet. Für sie waren besonders die vier Abendbaden-Veranstaltungen mit Grillerei ein voller Erfolg.

„Trotz Corona und wechselhafter Witterung war unser Freibad durchwegs sehr gut besucht.“ Kurt Wittmann, Bürgermeister von Rabenstein

Auswirkungen auf die Gästezahlen durch die Wetterkapriolen stellt der Ober-Grafendorfer Bürgermeister Rainer Handlfinger am Ebersdorfer See fest: „An schönen Tagen war die Freizeitanlage jedenfalls sehr gut besucht. Insgesamt gesehen bin ich von der heurigen Saison aber nicht überzeugt. Da wir keinen Eintritt verlangen, kann man aber nicht genau nachvollziehen, wie viele Besucher tatsächlich am See waren.“ Auch wenn das Wetter manchmal etwas kühler war, konnte man dort trotzdem einen schönen Tag im Kletterpark, beim Tennis oder beim Radfahren entlang des Pielachtaler Radwegs verbringen. Dieser führt auch zum Freibad in Rabenstein. „Unser Pielachtalbad ist Anziehungspunkt für Besucher aus ganz Niederösterreich“, berichtet Bürgermeister Kurt Wittmann. Das Freibad punktet mit der Besonderheit, dass es hier nicht nur ein Freibecken, sondern einen direkten Zugang zur Pielach gibt.

Trotz Fiasko um Hechte und Biber und spontan geschlossenem Gastrobetrieb von Werner Willach war die Naturbadeanlage „Pielachtaler Sehnsucht“ in Hofstetten-Grünau gut besucht. „Wir haben jetzt freien Eintritt, alles ist juristisch abgesichert“, sagt Bürgermeister Arthur Rasch.

Das Erlebnisfreibad Kirchberg beendete am Samstag die diesjährige Badesaison. Da der Sonntag eben verregnet war, konnten nur 66 Badetage verzeichnet werden. Im Vorjahr waren es hingegen 80 Badetage.

Die Attraktionen in und am Wasser im Pielachtal lockten trotz Corona Besucher jeden Alters in die Bäder.

So bietet das Frankenfelser Freibad zwei Becken. Vor allem die 33 Meter lange Rutsche begeistert hier Jung und Alt. Bademeister Werner Swatek blickt trotz Corona-Richtlinien und unbeständigem Sommerwetter zufrieden auf die Badesaison zurück. Die Liegewiese im Freibad ist auch groß genug, damit die Badegäste ausreichend Platz haben und den Corona-Abstand einhalten können. „Aufgrund des regnerischen Wetters kamen im Juni aber weniger Gäste“, bemerkt er. Anita Schagerl erzählt, dass ihr Buffet im Frankenfelser Freibad guten Anklang findet. Für sie waren besonders die vier Abendbaden-Veranstaltungen mit Grillerei ein voller Erfolg.

„Auch wir haben den verringerten Badebesuch im Buffet gespürt und um rund 20 bis 30 Prozent weniger Umsatz gehabt.“ Gerlinde Grasmann vom Badbuffet Kirchberg

Auswirkungen auf die Gästezahlen durch die Wetterkapriolen stellt der Ober-Grafendorfer Bürgermeister Rainer Handlfinger am Ebersdorfer See fest: „An schönen Tagen war die Freizeitanlage jedenfalls sehr gut besucht. Insgesamt gesehen bin ich von der heurigen Saison aber nicht überzeugt. Da wir keinen Eintritt verlangen, kann man aber nicht genau nachvollziehen, wie viele Besucher tatsächlich am See waren.“ Auch wenn das Wetter manchmal etwas kühler war, konnte man dort trotzdem einen schönen Tag im Kletterpark, beim Tennis oder beim Radfahren entlang des Pielachtaler Radwegs verbringen. Dieser führt auch zum Freibad in Rabenstein. „Unser Pielachtalbad ist Anziehungspunkt für Besucher aus ganz Niederösterreich“, berichtet Bürgermeister Kurt Wittmann. Das Freibad punktet mit der Besonderheit, dass es hier nicht nur ein Freibecken, sondern einen direkten Zugang zur Pielach gibt.

„Vor allem das Abenteuerland bei der Pielachtaler Sehnsucht ist samt seinem kleinen Gastrobetrieb Anziehungspunkt für Familien aus der ganzen Region.“ Arthur Rasch, Bürgermeister von Hofstetten-Grünau

Trotz Fiasko um Hechte und Biber und spontan geschlossenem Gastrobetrieb von Werner Willach war die Naturbadeanlage „Pielachtaler Sehnsucht“ in Hofstetten-Grünau gut besucht. „Wir haben jetzt freien Eintritt, alles ist juristisch abgesichert“, sagt Bürgermeister Arthur Rasch.

„Im Sommer 2019 haben rund 25.000 Badegäste das Erlebnisfreibad besucht, heuer waren es gut ein Drittel weniger Besucher. Dafür gibt es mehrere Gründe; die Höchstzahl der Badegäste war mit 600 Besuchern begrenzt. Im Freizeitzentrum stand durch die Hochwasserschutz-Baustelle nur die Hälfte an Parkplätzen zur Verfügung. Durch die Corona-Pandemie sind auch weniger Gäste von auswärts gekommen.“ Markus Gonaus, Bademeister im Erlebnisfreibad Kirchberg

Das Erlebnisfreibad Kirchberg beendete am Samstag die diesjährige Badesaison. Da der Sonntag eben verregnet war, konnten nur 66 Badetage verzeichnet werden. Im Vorjahr waren es hingegen 80 Badetage.