Positive Bilanz für Pielachtaler Bäder. Mehr Badetage, mehr Besucher, mehr Einnahmen – Frankenfels jubelt über sehr gute Saison. Diese war in den Freibädern Kirchberg und Rabenstein ähnlich wie 2018.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 10. September 2019 (05:21)
Groiss
Im Freibad Frankenfels gab es heuer ein Plus bei den Badetagen, Einnahmen und Besucherzahlen.

Der meteorologische Sommer ist vorbei, damit auch die Badesaison in den Freibädern des Pielachtals. Die Gemeinden mit Bädern – Frankenfels, Kirchberg und Rabenstein – können positive Bilanz ziehen.

In Frankenfels gab es heuer 68 Badetage. „Noch um zwei mehr als im Vorjahr“, freut sich Bürgermeister Franz Größbacher über den schönen Sommer in seiner Gemeinde. Auch bei den Besuchern und bei den Einnahmen gab es ein leichtes Plus von rund drei Prozent. Insgesamt 330 Saisonkarten wurden verkauft. „Die Investitionen, Umbauten und Sanierungsmaßnahmen wurden von unseren Besuchern sehr gut angenommen“, hebt Größbacher hervor.

Party im Kirchberger Bad als besonderes Highlight

Auch das Erlebnisfreibad Kirchberg schloss seine Pforten am 1. September. „Erfahrungsgemäß kommen zu Schulbeginn nur mehr sehr wenige Gäste“, weiß Kirchbergs Bürgermeister Anton Gonaus. An 79 Badetagen konnten im Freibad an die 25.000 Besucher begrüßt werden.

Rund zehn Mal konnte das Nachtbaden am Donnerstagabend durchgeführt werden. „Das wird an warmen Sommerabenden immer sehr gut angenommen“, sagt Gonaus. _Ein besonderes Highlight gab es heuer mit „feat the beat – carambar goes Freibad“. Hallenwirt und Carambar-Betreiber Andreas Riegler lud zur Party, und diese war sehr gut besucht.

In Rabenstein sah die Freibadsaison bei den Badetagen ähnlich aus wie im letzten Jahr. „Wir hatten heuer aber mehr Badegäste mit einer NÖ Card und auch mehr Kleinkinder waren bei uns baden“, berichtet Rabensteins Bürgermeister Kurt Wittmann von der Badesaison. In Rabenstein wurden insgesamt 270 Saisonkarten ausgegeben. Zum Großteil besuchen das Rabensteiner Bad Auswärtige. „Immer mehr Leute haben selbst einen Pool zuhause, da ist es nicht mehr wie früher, dass große Gruppen täglich kommen. Das ist heute alles individueller“, sagt Wittmann.