Bauer ließ Kühe verhungern. 13 Jungkalbinnen sind tot, ein Tier war noch am Leben.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 30. Dezember 2020 (09:43)
Symbolbild
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"Wie kann so etwas  passieren?" Das fragen sich viele Pielachtaler und sind entsetzt.

Ein erst 26-jähriger Landwirt aus dem Pielachtal ließ einfach seine Jungkalbinnen verhungern. Dem Amtstierarzt wie auch der Exekutive bot sich beim Lokalaugenschein auf dem abgelegenen Anwesen am Berg ein erschütterndes Bild: Die Tiere lagen verwest in ihren eigenen Exkrementen, der Mist soll rund einen halben Meter hoch gewesen sein.  13 von 14 Kühen waren tot, ein Rind konnte in erbärmlichem Zustand, angehängt im Ständer, umgeben von Bergen an Mist, aufgefunden werden. 

Sowohl das Ausmisten als auch das Füttern und Tränken der Tiere hatte der junge Bauer zuerst gröblich vernachlässigt und dann gar nicht mehr durchgeführt. Er soll, da er noch einen anderen Beruf ausübt, "überfordert" gewesen sein. Der Mann wird wegen Tierquälerei angezeigt.

Der Bürgermeister der betroffenen Gemeinde ist betrübt: "Wir sind erschüttert, dass so etwas passiert. Eigentlich kannte ich ihn als sehr netten, hilfsbereiten Mann."