Erste Etappe für Neugestaltung in Ober-Grafendorf. Die Plätze rund um Kirche und Gemeinde werden komplett erneuert. Maueröffnung bringt Entspannung für die Kreuzung .

Von Bernhard Burmetler. Erstellt am 15. Oktober 2020 (04:22)
Bürgermeister Rainer Handlfinger, Pfarrer Emeka Emeakaroha undgeschäftsführender Gemeinderat Thomas Zeilinger auf der Baustellevor der Pfarrkirche.
Burmetler

Die Bauarbeiten für den ersten Bereich der Neugestaltung des Ortskerns haben begonnen. Als erstes wird der Bereich rund um die Kirche und das Gemeindeamt neu gestaltet. Konkret werden derzeit Grabungsarbeiten auf der Südseite durchgeführt und sämtliche Leitungsarbeiten vorgenommen. Später werden die Arbeiten auch im restlichen Bereich stattfinden. Gestaltet wird das Areal rund um die Kirche mit dem selben Beton- und Granit-Würfel-Pflaster wie am Josef-Peham-Platz, damit alles einheitlich erscheint.

Eine 3,60 Meter breite Maueröffnung in die Manker Straße ermöglicht es in Zukunft bei Begräbnissen, nicht mehr die komplette Kreuzung zu blockieren. Außerdem erhält der Westeingang der Kirche einen barrierefreien Eingang.

Komplett neu wird auch der Vorplatz bei der Gemeinde gestaltet. „Dabei wird das bestehende Podest hervorgezogen und mit einer Granitstufenanlage und einer barrierefreien Rampe versehen“, erzählt Bürgermeister Rainer Handlfinger. Geschäftsführender Gemeinderat Thomas Zeilinger ergänzt: „Wir möchten heuer noch mit den Grabarbeiten fertig sein und die Plätze und Festigungen errichten.“

Der neue Gemeindevorplatz.
Gemeinde Ober-Grafendorf

Auch der Platz hinter dem Gemeindeamt wird neu. Es entsteht eine Abkürzung zum Kirchenplatz und das Gelände wird mit einer Mauer in Sitzhöhe aufgefangen und die Böschung mit Blütenstauden bepflanzt. „Die Bäume sollen komplett erhalten werden“, betont Handlfinger. Entfernt werden zudem die Gemeindegaragen, um den Platz vergrößern zu können.

In Zukunft werden die Fußgänger und Radfahrer zwischen der Kirche und dem Gemeindeamt durchgelotst. „Wichtig ist die ökologische Umsetzung des Gesamtprojekts und das es heuer noch über die Bühne geht“, sagt Zeilinger.

Für Pfarrer Emeka Emeakaroha ist die Neugestaltung ebenfalls eine tolle Angelegenheit: „Für die Pfarre ist die Neugestaltung eine positive Sache. Die Barrierefreiheit bei der Kirche, sei es bei Gottesdiensten, Taufen oder Hochzeiten ist von großer Notwendigkeit.“ Emeka freut sich, dass der Kirchenplatz eine Einheit mit dem Josef-Peham-Platz bildet und bedankt sich bei der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit.