80 Prozent sind glückliche Kirchberger. Bei Befragung nahmen Hunderte teil und zeigten, was ihnen gefällt und wichtig ist und was ihnen noch fehlt im Ort.

Von Gerhard Hackner. Erstellt am 13. Juli 2019 (05:25)
Gerhard Hackner
Marisa Fedrizzi von NÖ Regional präsentierte die Ergebnisse der Bürgerbefragung. Bürgermeister Anton Gonaus nahm Stellung zu Anfragen undMonika Gansch hielt alles am Laptop fest (vorn)e. Mit dabei waren Vizebürgermeister Franz Singer, Jugendgemeinderätin Sandra Schweiger, die Geschäftsführenden Gemeinderäte Willi Weinmeier und Josef Keil sowie Amtsleiter-Stellvertreter Klaus Grassmann.

Fast 600 Gemeindebürger beteiligten sich an der Bürgerbefragung in den Monaten April und Mai. Bei der Präsentation in der Kirchberghalle wurden nun die Ergebnisse öffentlich vorgestellt.

Die Auswertung der Befragung und öffentliche Präsentation erfolgte durch die Regionalberaterin Marisa Fedrizzi. Ihr Fazit: „Fast 80 Prozent der Befragten fühlen sich in Kirchberg sehr wohl und 70,5 Prozent sind stolz, Kirchberger zu sein.“ Sehr gute Werte erreichten die Einkaufsmöglichkeiten (nur ein Textilgeschäft fehle), der Hochwasserschutz, die Sicherung der Wasserversorgung, die Seniorenbetreuung, die Mariazellerbahn, der Bahnhofsvorplatz und die Marke Pielachtal – das Dirndltal. Ebenso die Betriebsansiedlung und die Schaffung von Arbeitsplätzen.

„Wir wollen wissen, wie die Bürger unsere Gemeinde sehen.“, Anton Gonaus, Bürgermeister

Als sehr wichtig bewertet werden die ärztliche Versorgung, die Apotheke, der Schulstandort, die Polizeiinspektion, die Außenstelle der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten, das Hilfswerk und das Pflegewohnhaus, der Notar und die Straßenmeisterei. Bürgermeister Anton Gonaus begrüßte dabei siebzig interessierte Besucher und meinte: „Wir wollen wissen, wie die Bürger unsere Gemeinde sehen. Wie groß das Interesse ist, sieht man an der großen Beteiligung bei der Befragung.“

Diese wurde von der Gemeinde in Kooperation mit Niederösterreich Regional durchgeführt. Die Fragebögen für die Bevölkerungsbefragung konnten im Gemeindeamt anonym abgegeben werden. Viele Teilnehmer an der Befragung nutzten die Möglichkeit, den Bogen online auszufüllen.