Berg mit Puch erobert. Abenteuer / Weinburger Puchfreunde machten sich auf die weite Reise, um die Großglockner Hochalpenstraße zu bezwingen.

Von Markus Glück. Erstellt am 14. Juli 2014 (10:56)
Begleitfahrzeug-Lenker Alfred Janker, Roman Janker, Manfred Hausmann, Begleitfahrzeug-Lenker Leopold Gamböck Thomas Seeböck, Gerhard Gamböck, Rene Kornfeld, Edi Teubl, Michael Robausch, Andreas Zauner, Hermann Marchharth, Gerhard Zauner, Andreas Teubl, Thomas Feigl, Daniel und Heinz Tschepp sowie Markus Kammleitner eroberten die Großglockner Hochalpenstraße.
NOEN, privat
15 Puchfreunde aus dem Pielachtal machten sich mit ihren Puch-Mopeds, das älteste mit Baujahr 1961, von Weinburg aus auf, den Großglockner zu erobern. „Die Idee ist bei einer Zusammenkunft im Freundeskreis entstanden“, berichtet Gerhard Zauner. Um mögliche Panne schnell zu beheben, bildeten Leopold Gamböck und Alfred Janker auf der insgesamt 630 Kilometer langen Strecke das Begleitfahrzeug. „Gott sei Dank blieben wir aber von Problemen verschont“, freut sich Andreas Zauner, dass die „Mechaniker“ nicht zum Einsatz kamen.

Am ersten Tag der Tour fuhr der Tross mit durschnittlich 35 Stundenkilometer bis Radstadt. Entlang der Strecke wurden die Weinburger von zahlreichen Einwohnern und Touristen begrüßt.

Bei Schneetreiben auf den Großglockner

„Für uns war es ein einmaliges Erlebnis, da man auch mit dieser Fahrtgeschwindigkeit viel mehr von der Landschaft mitbekommt“, berichtet Roman Janker von der Fahrt. Zu kämpfen hatten die Abenteurer am zweiten Tag, als sie von Schneetreiben auf dem Glockner begrüßt wurden. Vorsicht war dann bei der Abfahrt geboten. „Damit unsere Bremsen abkühlen, mussten wir bei der Abfahrt zwei Stopps einlegen“, erzählt Gerhard Zauner.

Nach insgesamt 18 Stunden Fahrzeit erreichte man wieder Weinburg „Auch wenn es niemand glaubt, so eine Tour ist bequemer als mit dem Auto“, versichert Roman Janker. Für Gerhard Zauner stand sofort nach der Ankunft fest, dass „diese erlebnisreiche Tour nach einer Fortsetzung schreit“.