Projekte beschlossen: Im Pielachtal wird investiert

Ob Leitungsbau, Ausbau von Bildungseinrichtungen oder der Hochwasserschutz: Die Tal-Gemeinden haben 2022 viel vor.

Erstellt am 06. Januar 2022 | 05:39
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Die letzten zwei Pandemiejahre machten es den Kommunen im Tal nicht leicht, dennoch haben die Gemeinderäte mit der Budgeterstellung für 2022 eine Reihe an Projekten fixiert. Die NÖN hat die Wichtigsten zusammengefasst.

Ober-Grafendorf: Im neuen Gesundheitszentrum werden im Laufe des Jahres verschiedene Ärzte und Therapeuten einziehen. Der Hauptplatz davor wird fertiggestellt und der Bereich von der Siedlungsstraße bis zum Sozialzentrum und zur neuen Wohnhausanlage am ehemaligen Glöckel-Areal an die Fernwärme angeschlossen.

St. Margarethen: Das letzte Teilstück der Verlegung der Kanal- und Wasserleitungen in der Katastralgemeinde Türnau steht heuer am Plan. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 700.000 Euro. Ebenso fixiert ist die Fertigstellung der Aufbahrungshalle bei der Kirche. Außerdem werden Gründe im Matzingertal erschlossen.

Weinburg: Ein wichtiges Vorhaben ist die Sanierung der Volksschule samt zweigeschoßigem Ausbau, ebenso der neue Radweg zwischen der Brüder-Teich-Straße und der Dr. Tschadek-Straße. In der Sonnenblumengasse werden Baugründe erschlossen und ein Fuß- und Gehweg wird angelegt. Die Feuerwehr wird Stützpunkt zur Waldbrandbekämpfung (Siehe auch Seite 23).

Hofstetten-Grünau: Mit der Einrichtung einer Hundezone wird ein Bürgerwunsch umgesetzt. Um Photovoltaik im Ort zu fördern, setzt die Gemeinde auf ein Bürgerbeteiligungsprojekt. Im BGZ sind Umbauarbeiten geplant. Dabei wird die hier integrierte Bücherei ebenso mit einem Zubau vergrößert.

Rabenstein: In Rabenstein stehen zwei große Vorhaben an. Zum einen ist das der Zubau zum Kindergarten Rabenstein. Für die künftigen Freiflächen wurden die Gründe bereits erworben. Das zweite Projekt ist die Gestaltung des Oggersheimerplatzes und des neuen Kaiserparks. Beides sind Gemeinde-21-Projekte und werden von „Natur im Garten“ und der Dorferneuerung unterstützt.

Kirchberg: Heuer wird der Um- und Zubau des Bauhofs um rund 800.000 Euro fertiggestellt. Für den dritten Bauabschnitt des Hochwasserschutzes sind 420.000 Euro vorgesehen. Das Wildbachprojekt „Hauswald“ ist in der Planungsphase. Gesucht wird ein Pächter für das Lokal in der Kirchberghalle und für das Badbuffet.

Loich: 2022 erfolgt die Fertigstellung des Gemeindegartens und der Spielplätze. Außerdem steht der Umbau mit Modernisierung des Einkaufsmarktes auf der Projektliste. Vorgesehen sind der Ankauf eines Notstromaggregats für das Gemeindezentrum und die Neuauflage der Gemeindechronik.

Schwarzenbach: Die Gemeinde möchte heuer die „hölzerne Kirche“, das beliebte Ausflugsziel der Wanderer und Pilger, sanieren. Zudem soll endlich ein multifunktioneller Raum im Schulgebäude eingerichtet werden. Wie auch in anderen Gemeinden steht die Sanierung der Güterwege und Gemeindestraßen an. Weiters am Plan: die Änderung und Adaptierung der EDV-Anlage in der Gemeinde, die Verbesserung der Trinkwasserversorgung und der Erhalt der Wanderwege.

Frankenfels: Vorgesehen ist der erste Teilabschnitt der Güterwegsanierung am Frankenfelsberg. Die Gemeinde übernimmt 70.000 Euro der Kosten. Für das Hochwasserschutzprojekt „Redtenbach“ sind 100.000 Euro budgetiert. Ein notwendiges Investitionspaket, die Bauhofausrüstung in Form eines Transportfahrzeuges und eines neuen Traktors, wird 150.000 Euro stark sein. Außerdem ist der Anschluss einer Gemeindeliegenschaft an das Fernwärmenetz mit 50.000 Euro beschlossen. Für Spiel- und Sportplatz-Ausstattung werden weitere 25.000 Euro bereitgestellt.