Ober-Grafendorfer Schule erhielt Testergebnisse aus Bad Ischl

Erstellt am 20. Januar 2022 | 04:49
Lesezeit: 2 Min
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Der Direktor der Neuen Mittelschule Ober-Grafendorf Peter Kärcher, Elternvereinsobfrau Eleonore Kirchner und Bürgermeister Rainer Handlfinger (v. l.) setzten auf Antigen-Tests.
Foto: Gemeinde Ober-Grafendorf
Technische Probleme rund um PCR-Tests kosteten im Pielachtal Unterrichtszeit.
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Keine Tests. Falsche Test. Tests zu spät eingelangt: Die Pielachtaler Schulen blieben von den technischen Problemen rund um die Auswertung der PCR-Tests nicht verschont.

„Von 250 Tests haben wir nur 19 Ergebnisse von uns, dafür aber jene von der BHAK/BHAS Bad Ischl erhalten“, kann es der Ober-Grafendorfer Bürgermeister Rainer Handlfinger kaum fassen. Alle Schüler mussten daraufhin zum Antigen-Test. „Wer gibt den Schülern die dadurch verlorene Unterrichtszeit wieder retour?“, stellt er in den Raum.

Dengler: Bestehendes System hatte gut funktioniert

Dieser Ansicht ist auch die Elternvereinsobfrau der Neuen Mittelschule Ober-Grafendorf Eleonore Kirchner: „Eltern und Lehrer dürfen aber stolz sein, dass die Kinder die laufenden Testungen ohne Widerstand so hinnehmen.“ Auch die Volksschule im Ort war betroffen.

Die Neue Mittelschule Grünau-Rabenstein bekam die Tests zu spät. „Die vom Dienstag erst am Donnerstag, die vom Donnerstag waren am Montagfrüh noch immer nicht eingelangt“, schildert Direktor Andreas Dengler. Er hat schon Antigen-Tests nachbestellt. „Wir brauchen ja jetzt mehr als geplant. Ich hoffe, wir bekommen sie zeitgerecht“, sagt Dengler. Er ärgert sich, dass man das bestehende Testsystem, dass an seiner Schule gut funktionierte, abgeändert hat.

Ein Mal gar keine Testergebnisse erhielt die Neue Mittelschule Frankenfels, ein Mal langten diese zu spät ein. Auch Direktorin Renate Aigelsreiter weist auf die fehlende Unterrichtszeit durch die Antigen-Tests hin. Die ARGE für molekulare Diagnostik führt die Auswertung der Tests durch. Das Bildungsministerium prüft nun rechtliche Schritte.

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