Neue Strom-Tankstellen in Weinburg. Weinburg rüstet nach: Aktuell werden Ladestellen für E-Bikes und Elektroautos errichtet. Das Projekt soll klimafreundliche Fortbewegung fördern und Besucherzahlen steigern.

Von Caroline Böhm. Erstellt am 17. September 2020 (02:45)
Die neue überdachte Radabstellanlage am Bahnhof Weinburg ist fast fertig. Es fehlt nur mehr die Lieferung der E-Bike Ladestationen, die laut Vizebürgermeister Michael Strasser (Bild) in diesem Monat erfolgen soll.
Gemeinde Weinburg

Schon seit zirca zehn Jahren können Radfahrer ihre elektrischen Drahtesel vor dem Gemeindeamt in Weinburg aufladen. Drei zusätzliche Lademöglichkeiten für E-Bikes und Elektroautos sind laut Vizebürgermeister Michael Strasser im Bau: vor dem Gemeindeamt, bei der Kletterhalle und beim Bahnhof Klangen.

Am Bahnhof Weinburg soll es zudem eine Ladestation exklusiv für E-Bikes geben. Im Zuge dessen wurde auch der dortige Fahrradabstellplatz erneuert und überdacht. Spätestens im Oktober sollen die Ersten in Betrieb sein.

„Uns ist es wichtig, den Umstieg zur emissionsfreien Fortbewegung attraktiver zu gestalten“, begründet Strasser das Vorhaben. Außerdem hoffe die Gemeinde, mit den Lademöglichkeiten Touristen anzulocken.

Exakte Zahlen für den lokalen Bedarf nennt der Vizebürgermeister nicht. Generell beobachte er „immer mehr Elektroautos, Scooter und vor allem E-Bikes in Weinburg.“ Allerdings, schränkt er ein, würden Einwohner aufgrund der niedrigeren Kosten vermutlich eher zuhause tanken.

Insgesamt soll das Projekt etwa 50.000 Euro kosten. Ein Teil werde mittels Förderungen vom Klima- und Energiefonds finanziert. Strasser zufolge steuere der Fonds 1.750 Euro pro kombinierter Ladestation und circa 750 Euro für die Rad-Station bei. Zusätzlich versuche die Gemeinde weitere Finanzspritzen beim Kommunalen Investitionsprogramm zu beantragen.