Baden in Pielachtaler Sehnsucht nun wieder möglich. „Pielachtaler Sehnsucht“ hat ihre Pforten geöffnet. Es darf ab nun geplantscht und gechillt werden.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 09. Juli 2020 (05:08)
Die Stege werden auf Vordermann gebracht. Im Bild, v. l.: Vizeortschef Wolfgang Grünbichler, Julia Nussbaumer, Angela Hollerer-Hasengst, Bürgermeister Arthur Rasch, die Kinder Ludwig und Marcel, Stephan Heigl, Gabriele Sieger, Peter Mayer, Michael Heindl und Gerald Kraushofer.
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Endlich wieder im Wasser der „Pielachtaler Sehnsucht“ plantschen. Das war ein Wunsch vieler. Seit Sonntag ist dies nun wieder möglich und sogar kostenfrei!

„Wir haben ein ,Soft-Opening‘ gemacht“, sagt VP-Vizebürgermeister Wolfgang Grünbichler, dass man auf einen Festakt verzichtet hätte. In der letzten Woche haben die Gemeinderäte aller Fraktionen mit Gemeindebediensteten die Stege begonnen zu sanieren.

Zürgelbaum neu als Schattenspender, Trampolin ante portas

„Ein Steg ist fertig, vom Grundgerüst bis zur Holzverkleidung; beim zweiten haben wir mit dem Abbau begonnen“, informiert geschäftsführender SP-Gemeinderat Herbert Hollaus.

Ein Zürgelbaum dient nun neu als Schattenspender. „In den kommenden Tagen werden die Seepflanzen zurückgeschnitten und das beliebte Schwimmtrampolin aufgebaut“, kündigt er an.

Noch nicht ganz zufrieden mit den Besucherzahlen in seinem Lokal ist „Sehnsucht“-Gastronom Werner Willach: „Das Mittagsgeschäft geht gut, auch das Frühstück am See wurde bereits angenommen; aber das Abendgeschäft hält sich noch in Grenzen“, bilanziert er.

Hechtbiss-Causa: Abfischen und Hinweise sollen nun helfen

Weiterhin könne man sich Picknickkörbe bei ihm zum Mitnehmen erstellen lassen. Mit der Eröffnung des Naturbadeteichs sei er aber guter Hoffnung, dass wieder mehr Frequenz an Gästen kommt. Das letzte Jahr war hart, sowohl für den Wirten als auch für Fans der Freizeitanlage, denn der Naturbadeteich war von der Gemeinde geschlossen worden.

NÖN-Leser sind im Bilde: Ein Hechtbiss in das Bein eines Buben, eine folgende Klage gegen die Gemeinde hatte Konsequenzen. Der Bürgermeister wurde zu 14.000 Euro Strafe verurteilt. Biber, die Badegäste beißen könnten, waren letztlich ausschlaggebend, die Freizeitanlage zu sperren - wir hatten berichtet:

Durch Abfischen großer Hechte, behördlich angeordnete Tötung der Biber und strenge, juristisch abgesicherte Warnhinweise, dass das Nutzen der Anlage auf eigene Gefahr erfolge, steht dem Badevergnügen nichts mehr im Wege.