Pielachtal: Feiern ja, aber mit strenger Sitzordnung. Religionslehrer bereiten die Kinder vor. Dort, wo es viele Kandidaten gibt, wird Zeremonie gestaffelt durchgeführt.

Von Bernhard Burmetler, Gerhard Hackner und Gila Wohlmann. Erstellt am 05. Mai 2021 (04:00)
Emeka Emeakaroha, im Bild mit Kerstin Handlfinger, wird die Erstkommunion in Ober-Grafendorf und Weinburg spenden.
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Die Erstkommunion, ein besonderer Tag für Kinder. Erstmals empfangen sie das Heilige Brot in Form einer Hostie, die Taufe wird überdies erneuert. Ein Fest der Pfarrgemeinden und Familien. Doch wie läuft das im zweiten Jahr der Pandemie im Tal ab? Die NÖN hat sich umgehört.

In Ober-Grafendorf ist die Erstkommunion mit Pater Emeka Emeakaroha am 26. Juni angesetzt. Dazu gibt es, damit nicht zu viele Personen aufeinandertreffen, zwei Termine – je einen pro zweite Schulklasse. In der Kirche wird auf Abstand geachtet. „Eine Sitzreihe ist für das Kind und vier Familienangehörige reserviert, im Freien können weitere Familienmitglieder bei Schönwetter Platz nehmen“, erklärt Pfarrsekretärin Doris Kirchner. In Weinburg werden die Erstkommunikanten am 26. Juni bei der Pfarrkirche im Freien von Pater Emeka ihr Heiliges Sakrament empfangen. Ebenso unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen geht mit Pater Franz Xaver Hell in der Pfarrkirche St. Margarethen am 30. Mai die Erstkommunion über die Bühne.

In Hofstetten-Grünau ist für 25 Kinder am 22. Mai die Feier mit Pater Leonhard Obex; auch hier wird klassenweise gefeiert. 18 Kinder erhalten am 19. Juni in Tradigist sowie 20 Mädchen und Buben in Rabenstein das Sakrament von ihm, ebenso die drei Erstkommunikanten aus Loich, aber schon am 6. Juni. 25 Kinder kommen in Kirchberg am 12. Juni in zwei Gruppen zur Erstkommunion bei Moderator Martin Hochedlinger. Dabei sein dürfen nur Eltern und Geschwister. Zuvor gibt es für die Kinder aufgeteilt einen Vorbereitungstag. „Wir verzagen nicht. Man muss flexibel sein“, meint Pfarrhelferin Martina Fischl. Die Erstkommunionskinder des Vorjahres von Frankenfels und Schwarzenbach feiern in Frankenfels am 5. Juni; am 3. Juli findet die Feierlichkeit, ebenso gruppiert auf zwei Staffeln, statt.

Die Vorbereitung übernehmen großteils die Religionslehrer im Schulunterricht. Glaube vermittelt wird aber auch daheim, so wie bei Marianne Ziegelwanger aus Hofstetten-Grünau. „Bei uns wird jeden Tag daheim gebetet“, erzählt sie. Ihr Sohn Christoph meint zu seinem großen Tag: „Darauf freue ich mich wirklich sehr!“

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