Eschen fallen um. Eschensterben breitet sich auf Alpenvorland aus: Auf etwa einem Kilometer Länge mussten Bäume entlang des Wallfahrerwegs in Schwarzenbach im Pielachtal gefällt werden. Abschluss der Arbeiten bis 10. Juni.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 07. Juni 2017 (04:24)
Das Eschentriebsterben macht nun auch in Schwarzenbach Schlägerungen nötig.
NOEN, Jonas Barandun

Europaweit breitet sich ein asiatischer Pilz immer weiter aus. Dieser wird für das Eschentriebsterben verantwortlich gemacht. Er sorgt dafür, dass Triebe und Äste, später auch Rinde und Holz absterben. Getroffen hat es jetzt auch die Gemeinde Schwarzenbach.

„Im Gemeindegebiet stürzen immer mehr dieser Bäume unkontrolliert um, das weiß ich auch aus Gesprächen mit anderen Waldbesitzern“, berichtet Bürgermeister Ernst Kulovits. Da der Pilgerweg über die Hölzerne Kirche nach Annaberg und Mariazell durch den Grundbesitz der Güterdirektion Isbary führt, sahen die Verantwortlichen Handlungsbedarf und nehmen entlang des Wallfahrerweges Schlägerungen dieser gefährdeten Laubbäume vor. Auf rund einem Kilometer Länge und 30 Metern Breite wird die Esche entfernt.

Bis 10. Juni sollten diese Maßnahmen beendet sein. Bis dahin ist der Marsch in Richtung Hölzerne Kirche auf eigene Gefahr. „Die Holzarbeiter nehmen vorbildlich Rücksicht auf die Wanderer“, weiß Kulovits und dankt besonders Oberförster Harald Wehrberger für das verständnisvolle Vorgehen.