Florianis als Speditionshelfer. Feuerwehr Frankenfels war Retter in der Not. Sie schleppte verzweifelten Lkw-Fahrer ab und half ihm sogar beim Ausladen der Fracht.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 14. April 2021 (09:02)

Die Winterrückkehr macht es derzeit den Fahrern von Schwerfahrzeugen nicht einfach. So benötigte am Dienstag ein ausländischer Spediteur die Hilfe der Feuerwehr Frankenfels. Er war im Schneetreiben am Frankenfelsberg schon im Gemeindegebiet von St. Anton/Jessnitz mit seinem Schwerfahrzeug stecken geblieben. Der Lastwagen war mit Styropor und mehreren Paletten Kleber beladen. Aufgrund des Gewichts vergruben sich die Räder immer mehr im rund 20 Zentimeter tiefen Neuschnee.

Sämtliche Versuche des Brummifahrers, eigenständig weiterzukommen, scheiterten. Die Frankenfelser Florianis zogen ihn bis zu seinem Bestimmungsort, einem Altbau, der gerade saniert wird. Sie halfen ihm sogar noch darüber hinaus, denn der verzweifelte Spediteur hatte keinerlei Entladungsgeräte für die Fracht dabei. Die Feuerwehrmitglieder packten mit an. Sie entluden den gesamten Lastwagen händisch und geleiteten ihn wieder sicher ins Tal. Die Feuerwehr Frankenfels stand mit 17 Mitgliedern und zwei Fahrzeugen rund drei Stunden im Einsatz.